FEUERLÖSCHER

Wie viele Feuerlöscher werden im Unternehmen benötigt?

Die Berechnung der notwendigen Anzahl von Feuerlöschern ist nicht eindeutig geklärt. Wir helfen Ihnen auf dieser Seite mit einer Berechnung, die Ihnen einen ersten Anhaltspunkt liefern soll.

1. Gefährdungsbeurteilung des Betriebsbereichs

Es liegt folgende Gefährdungsbeurteilung vor.
Hinweise finden Sie auf der Seite Gefährdungsbeurteilung




Gibt es besondere Gefahrenquellen?











2. Grundfläche des Betriebs


3. Anzahl Ebenen


4. Anzahl Wandhydranten


Löscheinheiten

AB-Schaumlöscher

ABC-Pulverlöscher

Fettbrandlöscher

Kohlendioxidlöscher

Metallbrandlöscher

Bitte beachten Sie, dass die ermittelte Zahl nur einen ersten Anhaltspunkt liefert. Hierfür übernehmen wir keine Gewähr. Alle Anforderungen können in dieser vereinfachten Übersicht nicht abgedeckt werden.

Feuerlöscher

Anzahl berechnen

Die Hinweise zur Verwendung von Materialien benötigen wir um die Brandklassen in Ihrem Unternehmen zu bestimmen. Es gibt nicht den einen Feuerlöscher für alles. Entsprechend muss im Vorfeld festgelegt werden, wofür er eingesetzt werden soll. Leicht verständlich: Ein Tannebaum im Eingangsbereich wird anders gelöscht als eine heisse Pfanne in der Kantine.

Je größer ein Betrieb, desto mehr Feuerlöscher. Beeinflusst wird dies vor allem durch längere Laufwege. 20Meter Entfernung gelten dabei als Richtwert. Da wir die Gegebenheiten Vor-Ort nicht kennen, können wir das nur über die Fläche abschätzen.

Zusätzlich müssen Sie bedenken: Arbeiten Sie auf mehreren Etagen, benötigen Sie auf jeder Etage mindestens einen Feuerlöscher (mit 6LE).

In einer Chemiefabrik hat Feuer eine andere Bedeutung als auf einem Parkplatz. Die Einschätzung der Brandgefährdung richtet sich nach verschiednen Faktoren. Generell gilt: Je höher die Brandgefahr, desto mehr Feuerlöscher werden benötigt. 

Auszug aus der ASR 2.2

3.1 Brandgefährdung liegt vor, wenn brennbare Stoffe vorhanden sind und die
Möglichkeit für eine Brandentstehung besteht.

3.2 Normale Brandgefährdung liegt vor, wenn die Wahrscheinlichkeit einer Brand- entstehung, die Geschwindigkeit der Brandausbreitung, die dabei frei werdenden Stoffe und die damit verbundene Gefährdung für Personen, Umwelt und Sachwerte vergleich- bar sind mit den Bedingungen bei einer Büronutzung.

3.3 Erhöhte Brandgefährdung liegt vor, wenn

  • entzündbare bzw. oxidierende Stoffe oder Gemische vorhanden sind,
  • die örtlichen und betrieblichen Verhältnisse für eine Brandentstehung günstig sind,
  • in der Anfangsphase eines Brandes mit einer schnellen Brandausbreitung oder großen Rauchfreisetzung zu rechnen ist,
  • Arbeiten mit einer Brandgefährdung durchgeführt werden (z. B. Schweißen, Brennschneiden, Trennschleifen, Löten) oder Verfahren angewendet werden, bei denen eine Brandgefährdung besteht (z. B. Farbspritzen, Flammarbeiten) oder
  • erhöhte Gefährdungen vorliegen, z. B. durch selbsterhitzungsfähige Stoffe oder Gemische, Stoffe der Brandklassen D und F, brennbare Stäube, extrem oder leicht entzündbare Flüssigkeiten oder entzündbare Gase.

Hinweis:
Die erhöhte Brandgefährdung im Sinne dieser ASR schließt die erhöhte und hohe Brandgefährdung nach der Technischen Regel für Gefahrstoffe TRGS 800 „Brand- schutzmaßnahmen“ ein.

LE ist eine eingeführte Hilfsgröße, die es ermöglicht, die Leistungsfähigkeit unterschiedlicher Feuerlöscherbauarten zu vergleichen und das Löschvermögen der Feuerlöscher zu addieren.

Damkit wollen wir Sie aber nicht lange aufhalten. Grundlage unserer Berechnung sind Löschmitteleinheiten. Jedoch machen wir Ihnen gleich einen Vorschlag für einen konkreten Feuerlöscher.

Ursprünglich hat die BGR 133 – Ausrüstung von Arbeitsstätten mit Feuerlöschern vom Oktober 2004 eine gute Berechungsgrundlage geliefert. Insbesondere die Unterteilung in unterschiedliche Gefärdungsstufen war hilfreich.

Die ASR 2.2 vom Mai 2015 hat die Berechnung nun weiter gefasst. Damit aber auch Unsicherheit geschaffen. Entsprechend können wir hier nur eine Schätzung geben.

Bitte beachten Sie auch: Für ein optimales Ergebnis sollten Sie Ihr Unternehmen in unterschiedliche Gefahrenbereiche aufteilen. Diese können dann leichter separat berechnet werden.