wann trifft diese brandklasse zu?

Um einen Brand erfolgreich zu löschen, kommt es vor allem auf das richtige Löschmittel an! Um dabei einen guten Überblick zu behalten, gibt es die verschiedenen Brandklassen A bis D und F. Dabei bezeichnet die Brandklasse C die Brände von Gasen und unter Druck stehenden Stoffen. Dazu gehören dann Stoffe wie Propan, Methan, Wasserstoff und Erdgas. Diese treten insbesondere in einem industriellen Umfeld auf. Doch wie fängt Gas überhaupt an zu brennen? Dafür benötigt es in der Regel eine größere Einwirkung von Hitze auf den Behälter, zum Beispiel die Gasflasche. Wenn der Druck durch die Hitze in der Gasflasche zu groß wird, kommt es zum Bersten. Das bedeutet, dass dann Gas aus dem Behälter entweicht. Dafür muss der Druck jedoch das Doppelte des Prüfdrucks erreichen.

Beim Löschen eines Brandes der Brandklasse C ist eine Sache besonders wichtig: der erste Schritt muss das Abstellen der Gaszufuhr sein. Denn sonst kann es sogar zu einer Explosion kommen.

welche feuerlöscher eignen sich für die brandklasse C?

Um ein brennendes Gas zu löschen, kommt im Grunde nur der Pulverlöscher in Frage. Dieser deckt in der Regel die Brandklassen A, B und C ab. Es gibt allerdings auch Pulverfeuerlöscher, die nur die Klassen B und C abdecken, das würde selbstverständlich auch reichen. Diese Brandklasse tritt aber im Vergleich zu den Klassen A und B recht selten auf.

Ob Sie dann jedoch einen Dauerdruck- oder einen Aufladefeuerlöscher wählen ist von der Löschleistung her egal. Die wirklichen Unterschiede bestehen dabei in der Handlungsabfolge beim Auslösen und bei der Wartung. Mehr über die Unterschiede können Sie bei den jeweiligen Produkten oben, oder direkt hier nachlesen.