Gehörschutz kaufen - einfach und versandkostenfrei

Jeder Mensch, ob jung oder alt ist Geräuschen und Lärm ausgesetzt. Übermäßige oder dauerhafte Lärmbelastung kann dabei Schaden anrichten, der im schlechtesten Fall nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Um sich und seine Gesundheit zu schützen empfehlen wir daher Gehörschutz oder Ohrstöpsel. Beugen Sie so Gehörschäden wie Tinnitus und Schwerhörigkeit vor.

Warum ist ein Gehörschutz in der Industrie und im Handwerk so wichtig?

Besonders in der Industrie und im Handwerk kommen häufig leistungsstarke Maschinen zum Einsatz. Oftmals werden bereits im alltäglichen Arbeitsumfeld Schalldruckpegel erreicht, die bei lang- oder sogar kurzzeitiger Belastung das Gehör dauerhaft schädigen können. Schützen Sie daher sich und Ihre Mitarbeiter mit passendem professionellen Gehörschutz.

Wann ist ein Gehörschutz zwingend vorgeschrieben?

Die Verwendung eines geeigneten Gehörschutzes in der Arbeitsumgebung ist laut Arbeitsschutzverordnung ab einem Schalldruck oberhalb von 85 Dezibel zwingend vorgeschrieben. Ab dieser Grenze kann es zur permanenten Schädigung des Hörvermögens kommen, wenn der oder die Angestellte der Belastung über einen längeren Zeitraum ausgesetzt ist. Ist die Lautstärke noch höher, so können auch bei nur kurzzeitiger Belastung entsprechende Hörschäden auftreten. Im schlimmsten Fall führt dieses zu einer dauerhaften Schwerhörigkeit. Kaufen Sie schnell den passenden Gehörschutz und schützen Sie Ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Ist das Tragen von Gehörschutz Pflicht?

Nach PSA-Verordnung (EU) 2016/425 ist schädlicher Lärm offiziell als irreversible Gesundheitsgefahr eingestuft. Dies entspricht der Kategorie 3, der PSA-Verordnung, die besagt:

  • Kategorie III umfasst ausschließlich die Risiken, die zu sehr schwerwiegenden Folgen wie Tod oder irreversiblen Gesundheitsschäden führen können

Folgende Standards geben die neusten EG-Richtlinien vor:

  • Ab einer Lautstärke von 80dB(A) muss Gehörschutz zur Verfügung stehen und dem Mitarbeiter angeboten werden.

  • Ab einer Lautstärke von 85dB(A) ist der Betrieb verpflichtet dafür zu sorgen, dass die im Lärmbereich beschäftigten Mitarbeiter Gehörschutz tragen.

Wer finanziert den Gehörschutz?

Der Arbeitgeber hat den Gehörschutz kostenlos zur Verfügung zu stellen. Dabei können die Unfallversicherungsträger (Berufsgenossenschaften bzw. Unfallkassen) die Kosten übernehmen, wenn die akute Gefahr des Entstehens oder der Verschlechterung einer Berufskrankheit (BK 2301 Lärm) besteht (nach § 3 Berufskrankheiten-Verordnung). Auch in Kleinbetrieben muss der Arbeitsgeben den Gehörschutz kostenlos zur Verfügung stellen. Die Pflicht der Bereitstellung gilt unabhängig von der Firmengröße (ArbSchG, PSA-Benutzungsverordnung und § 29 der DGUV Vorschrift 1).

Nach welchen Faktoren ist die Gehörschutz-Auswahl zu treffen?

Folgende hauptsächliche Einflussfaktoren gibt es:

  • Schallpegel (LEX, 8h, LpC, peak)

  • Kommunikation (Gespräche, Telefonate)

  • Warnsignalhören (Kfz, Eisenbahn, Gabelstapler, Feuersirene . . .)

  • Maschinengeräusche

  • Umgebungseinflüsse (Hitze, Feuchtigkeit, Staub . . .)

  • Tragedauer (häufiges Auf- und Absetzen)

  • andere am Kopf getragene Ausrüstungen (z. B. Schutzbrille)

  • Individuelle Faktoren (z. B.: Gehörgangform, Hautreizung, Allergie)

Stöpsel, Kapseln oder Gehörschutz-Kopfhörer - welcher eignet sich am besten?

Für alle Bauformen vom Gehörschutz gibt es Produkte mit niedriger und hoher Schalldämmung. Die Entscheidung sollte auf der Basis des vorhandenen Lärmpegels, dem Frequenzablauf und der Schalldämmung, sowie der Verträglichkeit mit anderer persönlichen Schutzausrüstung getroffen werden. Des Weiteren ist die Arbeitsumgebung und der Tragekomfort ein wichtiger Entscheidungsgrund gegen oder für eine bestimmte Bauform. Die IFA (Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung) bietet eine Software zu Auswahl von Gehörschützern. Diese kann Ihnen bei der Auswahl des richtigen Gehörschutzes helfen.