Offene Fortbildung Sicherheitsbeauftragter

Um die Fortbildung zum Sicherheitsbeauftragten zu machen, muss bereits die Erstschulung absolviert worden sein. Diese Fortbildung sorgt dafür, dass Sie auf dem neusten Kenntnisstand bleiben und weiterhin effektiv als Sicherheitsbeauftragter arbeiten können.

Die Fortbildung findet in Ihrem Umkreis statt.

Durchführung einer Fortbildung zum Sicherheitsbeauftragten zur Erfüllung:

Ort

Die offene Schulung findet bundesweit an verschiedenen Standorten statt.

Dauer

8 Unterrichtseinheiten.

Termine

Für jeden Standort bieten wir diverse Termine an.

Kosten

Sie zahlen nur Ihre Anreise zum Fortbildungsort. Alle weiteren Kosten sind bereits enthalten.

Im Anschluss

Am Ende der Fortbildung erhalten die Teilnehmer ihre Teilnahmebescheinigungen.

Ziele

Das Ziel der Sicherheitsbeauftragten Fortbildung ist es, dass die Teilnehmenden ihre Kenntnisse der Erstschulung wieder auffrischen. Außerdem werden verschiedenen Thematiken noch einmal vertieft und Neuerungen, wie im Bereich Arbeitsstättenverordnung oder auch Betriebssicherheitsverordnung, besprochen. Denn das Ziel ist es weiterhin, eine sicherere Arbeitsumgebung zu schaffen, Arbeitsunfälle zu reduzieren, die Einhaltung von Vorschriften sicherzustellen und das Sicherheitsbewusstsein unter den Mitarbeitern zu stärken.

Am Ende dieser Fortbildung sind Ihre Mitarbeitenden ausgebildete Sicherheitsbeauftragte mit folgenden Fähigkeiten und Kenntnissen:

  • Entstehung von Arbeitsunfällen
  • Sicherheitsrichtlinien
  • Prävention von Arbeitsunfällen
  • Kenntnisse über Neuerungen im Arbeitsschutz

Eine Fortbildung als Sicherheitsbeauftragter ist nicht verpflichtend. Die DGUV empfiehlt dennoch, alle 3 Jahre eine Fortbildung zu machen, um auf den neusten Stand hinsichtlich der Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz zu bleiben.

Inhalte

Zu den Fortbildungsinhalten gehören neben der Wiederholung der Grundlagen und die Vertiefung dieser, auch die Betrachtung der Neuerungen im Arbeitsschutz.

Im Folgenden sind die wesentlichen Inhalte der Fortbildung stichwortartig aufgeführt.

  • Auffrischung der rechtlichen Grundlagen im Arbeitsschutz
  • Akteure im Arbeitsschutz
  • Unfälle (Definition, Entstehung, Bedeutung)
  • Arbeitsschutzkultur
  • Einführung in die Gefährdungsbeurteilung
  • Einblicke in die Entstehung und Vermeidung von Unfällen mit Praxisbezug
  • Überblick über das aktuelle Unfallgeschehen
  • Überblick über aktuelle Vorschriften und technische Regeln
  • Aktuelle Entwicklungen und ihre Anwendung im betrieblichen Arbeitsschutz, z. B.
  • Neuerungen im Bereich der Arbeitsstättenverordnung
  • Neuerungen im Bereich der Betriebssicherheitsverordnung
  • Vorstellung aktueller Präventionsprogramme und Kampagnen

Unser Kalkulator gibt Ihnen einen ersten Eindruck über die benötigte Anzahl. 

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Gesetzliche Grundlagen für die Sicherheitsbeauftragten Fortbildung

Die Notwendigkeit für eine Fortbildung zum Sicherheitsbeauftragten ergibt sich aus: 

  • Arbeitsschutzgesetz
  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) Vorschrift 1
  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) Information 211-042
  • Laut dem Sozialgesetz Siebtes Buch (SGB VII) (Artikel 1 des Gesetzes vom 7. August 1996, BGBI. I S. 1254 ist hierbei relevant:
Ҥ22 Sicherheitsbeauftragte
 
(1) In Unternehmen mit regelmäßig mehr als 20 Beschäftigten hat der Unternehmer unter Beteiligung des Betriebsrates oder Personalrates Sicherheitsbeauftragte unter Berücksichtigung der im Unternehmen für die Beschäftigten bestehenden Unfall- und Gesundheitsgefahren und der Zahl der Beschäftigten zu bestellen. Als Beschäftigte gelten auch die nach § 2 Abs. 1 Nr. 2, 8 und 12 Versicherten. In Unternehmen mit besonderen Gefahren für Leben und Gesundheit kann der Unfallversicherungsträger anordnen, daß Sicherheitsbeauftragte auch dann zu bestellen sind, wenn die Mindestbeschäftigtenzahl nach Satz 1 nicht erreicht wird. Für Unternehmen mit geringen Gefahren für Leben und Gesundheit kann der Unfallversicherungsträger die Zahl 20 in seiner Unfallverhütungsvorschrift erhöhen.
 
(2) Die Sicherheitsbeauftragten haben den Unternehmer bei der Durchführung der Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten zu unterstützen, insbesondere sich von dem Vorhandensein und der ordnungsgemäßen Benutzung der vorgeschriebenen Schutzeinrichtungen und persönlichen Schutzausrüstungen zu überzeugen und auf Unfall- und Gesundheitsgefahren für die Versicherten aufmerksam zu machen.
 
(3) Die Sicherheitsbeauftragten dürfen wegen der Erfüllung der ihnen übertragenen Aufgaben nicht benachteiligt werden.”