Wissenswertes

Brandschutz und Feuerlöscher für Steuerberater und Rechtsanwälte

Ein Brand stellt für Kanzelein eine ernstzunehmende Gefährdung dar. Diese sollte in keinem Fall unterschätzt werden. Im Brandfall müssen MitarbeiterInnen, MandantInnen, die Einrichtung und auch sämtliche Unterlagen bestmöglich geschützt werden. 

Vor allem erhalten Sie Informationen zu folgenden Themen:

  • Der richtige Feuerlöscher für Kanzelein
  • Brandschutzhelfer
  • Was muss beachtet werden?
  • Jährliche Brandschutzunterweisung

Alle zwei Minuten geht in Deutschland eine Brandmeldung bei der Feuerwehr ein. Der Sachschaden dabei liegt jährlich in Milliardenhöhe. Hinzu kommen tausende Verletzte. Nicht selten sind Kanzleien oder ähnliche Bürogebäude betroffen. Die logische Konsequenz ist ein umfangreicher Brandschutz. Dieser minimiert sämtliche Gefahrenquellen bereits vor der Entstehung.

Steuerberater am telefonieren

Wer ist zuständig für den Brandschutz in der Kanzlei?

Die Verantwortung dafür liegt bei den Eigentümern der Kanzlei. Häufig wird die Organisation des Brandschutzes und der Feuerlöscher für die Kanzlei an Steuerfachangestellte oder SekretärInnen übertragen. Diese Aufgabe gehört sicherlich zu den eher Unbeliebten, denn in der Zeit, in der Sie sich damit beschäftigen die Wartungstermine einzuhalten, geeignete Fachbetriebe ausfindig zu machen und Terminvereinbarung zur Wartung der Feuerlöscher durchzuführen, können Sie Ihren anderen wichtigen Aufgaben nicht nachkommen. Damit Sie wichtige Brandschutzmaßnahmen wie Feuerlöscher auch ohne viel Anspannung einhalten können, sind wir da.

Was ist der richtige Feuerlöscher für Steuerberater und Rechtsanwälte?

Bei der Wahl des richtigen Feuerlöschers für Ihre individuellen Räumlichkeiten, hilft in jedem Fall ein vorliegendes Brandschutzkonzept sowie die Gefährdungsbeurteilung des Gebäudes. Liegen beide Informationen aktuell nicht vor, so kann zur erste Einschätzung auf unseren Kalkulator zurückgegriffen werden. Dieser ermittelt durch die Angabe von wesentlichen Informationen die richtige Art und Anzahl der benötigten Feuerlöscher. Natürlich können Sie auch unseren Service nutzen und sich telefonisch erkundigen.

Aufgrund der Charakteristika einer Steuerberatungs- oder Rechtsanwaltskanzlei eignen sich erfahrungsgemäß vor allem folgende Feuerlöscher: 

Schaumlöscher:

Schaumlöscher finden Sie häufig in Büroräumlichkeiten. Grund dafür sind dessen Eigenschaften:

  • Löschschäden bleiben so gering wie möglich, anders als bei Pulverlöscher
  • Schaum kann gezielt auf den Brandherd aufgetragen werden
  • Geeignet für die Brandklassen A + B (glutbildende Brände + Brände von flüssigen Stoffen)

Kohlendioxidfeuerlöscher:

Der Kohlendioxidfeuerlöscher eignet sich für Steuerberater vor allem für Räume mit hochwertigen technischen Geräten. Beispiele dafür können Computeranlagen und Druckeranlagen sein.

Vorteile des Feuerlöschers sind:

  • Leitet keine Elektrizität bei der Löschung
  • Ermöglicht rückstandsfreie Löschung
  • Geeignet für die Brandklasse A

Was muss beachtet werden?

Wenn Sie sich einen Feuerlöscher angeschafft haben, muss dieser alle zwei Jahre gewartet werden. Diese Wartungsintervall ist gesetzlich festgelegt und muss eingehalten werden. Darüber hinaus ist gemäß der Herstellerangaben alle 6-8 Jahre ein Austausch des Löschmittels nötig.

Aber nicht nur ein vorhandener Feuerlöscher ist wichtig, um für den Ernstfall gewappnet zu sein. Das richtige Verhalten im Brandfall sowie die richtige Vorgehensweise bei dem Löschversuch ist ausschlaggebend für Ihren Erfolg. Wie genau Sie den Feuerlöscher verwenden sollten, haben wir Ihnen hier zusammengefasst.

Hier werden nicht nur Steuerberater oder Rechtsanwälte fündig

Noch nie war Brandschutz in Kanzelein so einfach. 

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Brandschutzhelfer: Wofür sind diese nötig und wie viele werden benötigt?

Der Brandschutzhelfer stellt für Steuerberater und Rechtsanwälte eine wichtige Unterstützung im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes dar. Dieser erhöht die Sicherheit in Ihrer Kanzlei und ist im Umgang mit dem Feuerlöscher geschult. Durch geschulte Brandschutzhelfer und den gekonnten Einsatz von Feuerlöschern, können folgenschwere Brände bereits während der Entstehung verhindern werden. Gemäß des Arbeitsschutzgesetzes §10, der Arbeitsstättenrichtlinie 2.2 “Maßnahmen gegen Brände” und der Vorgaben der gesetzlichen Unfallversicherung „DGUV Information 205-023 (BGI/GUV-I 5182)“ sind Arbeitgeber dazu verpflichtet eine bestimmte Anzahl an Beschäftigten als Brandschutzhelfer ausbilden zu lassen.

Im Allgemeinen richtet sich die Anzahl der nötigen Brandschutzhelfer im Unternehmen u.a. nach der Anzahl der Beschäftigten und nach der Brandgefährdung des Unternehmens. Steuerberater können in der Regel von der Ausbildung von etwa 5 Prozent aller Mitarbeiter ausgehen. Somit ist das Ausbilden von 1-2 Brandschutzhelfern meist also völlig ausreichend. Im Einzelfall muss dies jedoch noch einmal überprüft werden. Auch sollten Krankheits- und Urlaubssituationen beachtet werden. Die Ausbildung zum Brandschutzhelfer muss alle 3-5 Jahre aufgefrischt werden.

Einfach erklärt:

  • Die Ausbildung von Brandschutzhelfern ist gesetzlich verpflichtend
  • Mind. 5 % aller Beschäftigten
  • Brandschutzhelfer erhöhen die Sicherheit
  • Auffrischung der Brandschutzhelferausbildung: Alle 3-5 Jahre

Jährliche Brandschutzunterweisung: Wer muss daran teilnehmen?

Neben der gesetzlichen Verpflichtung zur Ausbildung von Brandschutzhelfern gibt es eine weiteres verpflichtendes Thema für Steuerberater und Rechtsanwälte: Die jährliche Brandschutzunterweisung. Diese dient zur Sensibilisierung aller Mitarbeiter im Bereich des Brandschutzes. Vor allem soll dabei auf den Ernstfall vorbereiten. Durch die jährliche Brandschutzunterweisung können Gefahrenquellen rechtzeitig erkannt und verhindert werden. Ein Vorteil dabei ist die erhöhte Sicherheit und die Sicherung der Existenz Ihres Unternehmens!

Einfach erklärt:

  • Jährliche Unterweisung ist verpflichtend für sämtliche Mitarbeiter
  • Unterweisungen können Leben retten
  • Die Brandschutzunterweisung dient zur Sensibilisierung aller Mitarbeiter

Fazit

Vor allem in Räumlichkeiten wie Kanzelein wird die Brandgefahr häufig aufgrund einer falschen Wahrnehmung unterschätzt. Viel zu häufig hört man Sätze wie: „Was soll bei uns schon anfangen zu brennen?“, „Es passiert schon nichts“ oder „Wir lagern ja keine Gefahrenstoffe“. Dabei vergisst man schnell jedoch eine Menge an Papier und auch mehrere elektronische Geräte, welche aus dem Tagesgeschäft kaum wegzudenken sind. Dies sind Dinge, die das Brandrisiko enorm erhöhen. Für einen optimalen Brandschutz sollten vor allem alle oben dargestellten Maßnahmen umgesetzt werden. Darüber hinaus muss darauf geachtet werden, dass sämtliche Fluchtwege regelmäßig überprüft werden. Diese müssen problemlos erkannt und genutzt werden können. Zudem müssen die Feuerlöscher gut sichtbar positioniert werden.

Mit der richtigen Umsetzung aller Maßnahmen kann der Brandschutz schnell und unkompliziert gelöst werden.