Brandschutz im Fitnessstudio

Als Leiter eines Fitnessstudios haben Sie viele Aufgaben, die das Erlebnis der Besucher verbessern. Unter anderem kümmern Sie sich um die Sicherheit aller Anwesenden im Studio. Diese Sicherheit schließt natürlich auch den Brandschutz im Fitnessstudio mit ein. Dabei sollen nicht nur Personenschäden vermieden werden, sondern auch Sachschäden. Besonders hier gibt es viele verschiedene technische Geräte. Das beinhaltet alles vom Laufband, über Computer, bis hin zum EMG-Gerät.

Brandschutz ist also ein wichtiges Thema für Fitnessstudios – doch gewinnbringend ist das im Betrieb nicht. Warum sollten Sie sich also übermäßig damit beschäftigen? Lassen Sie uns das doch machen! Hier sind die wichtigsten Brandschutzmaßnahmen für Sie zusammengetragen.

Fitnessstudio

Wieso braucht man Brandschutz im Fitnessstudio?

Mit der Entstehung eines Brandes muss immer gerechnet werden, das gilt auch für Fitnessstudios. So zeigt die Brandursachenstatistik des IFS, dass Elektrobrände und menschliches Fehlverhalten die häufigsten Ursachen von Bränden sind. Diese Risiken sind in Ihrem Studio dementsprechend nicht auszuschließen. So kann es zum Beispiel durch technische Defekte, Fahrlässigkeit oder den Umgang mit Gefahrenstoffen (z.B. alkoholische Desinfektionslösungen oder Reinigungsstoffe) schnell zu einem Brand kommen. Zudem handelt es sich bei Fitnessstudios häufig um um große Nutzflächen unterschiedlicher Art, teilweise sogar mit Schwimmbad oder Sauna – also mit Bereichen bei denen Technik und Nassräume aufeinandertreffen.

Doch vermeiden kann man diese potenziellen Gefahrenquellen häufig nicht. Deshalb ist ein gut organisierter, vorbeugender Brandschutz im Fitnessstudio essenziell. Doch nicht nur der passende Feuerlöscher spielt dabei eine wichtige Rolle, sondern auch der richtige Umgang damit. Dafür gibt es die jährliche Brandschutzunterweisung und die Ausbildung von Mitarbeitern zu Brandschutzhelfern.

Welche Feuerlöscher werden im Fitnessstudio benötigt?

Feuerlöscher sind rechtlich verpflichtend. Daher sollten Sie zunächst überprüfen, ob für das Gebäude ein Brandschutzkonzept vorliegt. Daraus lässt sich dann die richtige Art und Anzahl der Feuerlöscher ableiten. Des Weiteren bietet die Gefährdungsbeurteilung einen Ansatz für die Bestimmung der notwendigen Feuerlöscher. Sollten beide Informationen aktuell nicht zur Hand liegen, bietet unser Kalkulator einen ersten, unkomplizierten Anhaltspunkt.

Für den Brandschutz im Fitnessstudio empfehlen sich vor allem folgende Arten von Feuerlöschern:

Schaumfeuerlöscher (als Dauerdrucklöscher oder Aufladelöscher)

  • Geringe Folgeschäden
  • Schaum kann gezielt auf den Brandherd aufgetragen werden
  • Geeignet für die Brandklassen A und B (glutbildende Brände + Brände flüssiger oder flüssig werdender Stoffe)

CO2-Feuerlöscher    

  • Leitet keine Elektrizität bei Löschung, daher optimal für Räume mit hochwertigen technischen Geräten geeignet (z.B. EMG-Gerät, Server, Laufbänder)
  • Rückstandsfreie Löschung
  • Geeignet für die Brandklasse B

Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Wartung der Feuerlöscher im Abstand von maximal zwei Jahren. Gemäß Herstellerangaben ist darüber hinaus alle 6-8 Jahre ein Austausch des Löschmittels vorgeschrieben.

Wozu eine jährliche Brandschutzunterweisung?

Arbeitgeber sind aufgrund der Bestimmungen des Arbeitsschutzgesetzes, der Betriebssicherheitsverordnung, der Gefahrstoffverordnung und der Unfallverhütungsvorschriften verpflichtet, alle Mitarbeiter im Bereich des Brandschutzes zu unterweisen. Das Ziel dieser Pflichtveranstaltung ist, dass jeder Mitarbeiter am Ende über das richtige Verhalten im Brandfall Bescheid weiß. Als Arbeitgeber ist es da besonders wichtig zu klären wie Brände entstehen, wer im Unternehmen dafür verantwortlich ist und wie die Flucht- und Rettungspläne aussehen. Außerdem sollten alle Mitarbeiter darüber informiert sein, wie sie sich im Brandfall oder bei einer Gebäuderäumung verhalten sollen. Zuletzt noch, welche Brandklassen und Feuerlöscherarten es gibt. Wie auch beim Thema Brandschutzhelfer drohen bei Nichteinhaltung der Brandschutzunterweisung haftungsrechtliche Konsequenzen.

Benötige ich für den Brandschutz im Fitnessstudio Brandschutzhelfer?

Zwar nehmen alle Mitarbeiter an der Brandschutzunterweisung teil, allerdings besagen Arbeitsschutzgesetz §10, Arbeitsstättenrichtlinie 2.2 “Maßnahmen gegen Brände” und die Vorgaben der gesetzlichen Unfallversicherung: DGUV Information 205-023 (BGI/GUV-I 5182), dass mindestens 5% der Mitarbeiter zusätzlich zu Brandschutzhelfern ausgebildet werden müssen. 

Der Brandschutzhelfer ist eine wichtige Unterstützung bei dem vorbeugenden Brandschutz im Fitnessstudio. Denn er ist geschult, im Brandfall die richtigen Entscheidungen zur Sicherheit der Kollegen und Kunden zu treffen. Auch im Umgang mit dem Feuerlöscher ist der Brandschutzhelfer ausgebildet und kann folgenschwere Brände schon bei der Entstehung verhindern. Auch bei der Planung der Schichtarbeit und Urlaubszeiten müssen Sie in Betracht ziehen, dass jederzeit 5% der Beschäftigten diese Ausbildung erhalten haben. Die Brandschutzhelferausbildung muss alle 3-5 Jahre aufgefrischt werden.

Fazit

Insbesondere im Fitnessstudio treffen viele Menschen auf viele, wertvolle Geräte. Das bedeutet, dass im Brandfall ein hoher Verlust entstehen kann. Deswegen sollten Sie unbedingt auf den angemessenen Brandschutz in Ihrem Studio achten. Um Ihnen genau das zu erleichtern, haben wir in der Checkliste eine Reihe wichtiger Instruktionen zusammengestellt. Zusätzlich hilft der Kalkulator Ihre genauen Bedürfnisse zu erkennen. So sind alle rechtlichen Vorgaben abgedeckt und der Brandschutz im Fitnessstudio lässt sich einfach abhaken!

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