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Flucht- und Rettungspläne: Was Unternehmen wissen müssen

Flucht- und Rettungspläne sind unverzichtbarer Bestandteil des betrieblichen SIcherheitskonzepts. Sie sorgen dafür, dass Mitarbeitende, Kunden und Besuchende im Ernstfall sicher und schnell das Gebäude verlassen können.

Dieser Artikel zeigt, welche Anforderungen an diese Pläne gelten, welche Vorteile eine professionelle Planung bietet und welche Probleme bei selbst erstellten Plänen typischerweise auftreten.

Wie erstellt man einen Bericht für Sicherheitsbegehungen

Anforderungen an Flucht- und Rettungspläne

Ein Flucht- und Rettungsplan dient dazu, im Ernstfall eine schnelle und geordnete Evakuierung zu ermöglichen. Die wichtigsten Anforderungen werden in der Arbeitsstättenrichtlinie ASR A2.3  sowie in der DIN ISO 23601 festgelegt.

Wichtige Vorschriften im Überblick:

  • ASR A1.3: Legt die Piktogramme und Farben für Fluchtwege fest, einheitlich nach ISO 7010.
  • ASR A2.3: Bestimmt Aufbau, Inhalt und Aktualisierung des Flucht- und Rettungsplans.
  • DIN ISO 23601: Beschreibt, wie Flucht- und Rettungspläne grafisch gestaltet und im Gebäude Pläne gehören in jedes Stockwerk, gut sichtbar an zentralen Punkten.
  • Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV): Schreibt in § 4 Abs. 4 und Anhang Punkt 2.3 vor, alle erforderlichen Maßnahmen für die Sicherheit von Arbeitnehmern zu ergreifen. Darunter auch Flucht- und Rettungspläne in bestimmten Gebäuden.

Ein korrekt gestalteter Flucht- und Rettungsplan muss neben den Fluchtwegen auch Erste-Hilfe-Einrichtungen (z. B. Verbandskästen), Notausgänge sowie Feuerlöscherstandorte eindeutig kennzeichnen.

Er sollte zudem regelmäßig geprüft und aktualisiert werden, insbesondere nach baulichen Änderungen oder neuen Gefahrenbeurteilungen. Zudem gehört der Plan in die Unterweisung der Mitarbeitenden.

Die Vorteile professioneller Planung und Umsetzung

Professionell erstellte Flucht- und Rettungspläne bieten Unternehmen zahlreiche Vorteile und tragen entscheidend zur Sicherheit von Mitarbeitenden und Besuchern bei.

Die häufigsten Fehler bei selbst erstellten Flucht- und Rettungsplänen: 

  • Piktogramme entsprechen nicht der ISO 7010.
  • Schilder sind an ungünstigen Stellen angebracht oder schlecht sichtbar.
  • Pläne entsprechen nicht den Vorgaben der ASR A1.3, ASR A2.3 oder der DIN ISO 23601.
  • Wichtige Einrichtungen wie Feuerlöscher oder Notausgänge fehlen auf den Plänen.
  • Bauliche Änderungen oder neue Gefahrenquellen werden nicht in die Pläne aufgenommen.
  • Veraltete Pläne führen zu Verwirrung im Ernstfall.
  • Pläne hängen nicht an zentralen ,leicht zugänglichen Orten.
  • Anbringung an Türen verfälscht die Orientierung.

Warum Sie auf Expertise setzen sollten

Als erfahrene Experten im Bereich Flucht- und Rettungspläne bieten wir Ihnen:

  • Normgerechte Planung und Umsetzung: Pläne, die alle gesetzlichen Anforderungen erfüllen.
  • Individuelle Beratung: Lösungen, die zu Ihrem Unternehmen und Ihrer Branche passen.
  • Schnelle und zuverlässige Umsetzung: Ihre Flucht- und Rettungspläne sind rechtzeitig verfügbar.

Fazit

Flucht- und Rettungspläne sind mehr als nur gesetzliche Pflicht, denn sie senken das Risiko im Ernstfall und ermöglichen eine sichere Evakuierung. Wer typische Fehler bei Kennzeichnung, Aktualisierung und Platzierung vermeidet, ist im Ernstfall besser vorbereitet. Mit unserer langjährigen Erfahrung setzen wir Ihre Flucht- und Rettungspläne normgerecht um.