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Brandschutzhelfer

Unternehmen sind dazu verpflichtet, mindestens 5% ihrer Mitarbeitenden zu Brandschutzhelfern auszubilden.

Brandschutzhelfer: Das Wichtigste in Kürze

Brandschutzhelfer sind in der Lage Brände in ihrer Entstehungsphase zu löschen. Damit erhöhen sie die Sicherheit im Unternehmen. Entsprechend sind Betriebe in Deutschland dazu verpflichtet Brandschutzhelfer auszubilden.

Betriebliche Brandschutzhelfer kommen vor allem im Brandfall zum Einsatz. Dann ist es ihre primäre Aufgabe, für die Sicherheit der Anwesenden zu sorgen. Daher werden sie für die folgenden Aufgaben ausgebildet:

Rechtslage zum Nachschlagen

Warum ist ein betrieblicher Brandschutzhelfer notwendig und welche rechtlichen Rahmenbedingungen gibt es?

Die Gesetzeslage sieht momentan vor, dass jedes Unternehmen in Deutschland mindestens einen Brandschutzhelfer ausbilden muss. Bei Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitenden sollen dann mindestens 5% an der Brandschutzhelfer Ausbildung teilnehmen. Diese Regelung kann man folglich aus dem Arbeitsschutzgesetz §10, der Arbeitsstättenrichtlinie ASR A2.2 “Maßnahmen gegen Brände” und der DGUV Information 205-023 (BGI/GUV-I 5182) entnehmen. Brandschutzhelfer im Betrieb sind also Pflicht.

Darüber hinaus erfüllen sie natürlich auch eine sinnvolle Aufgabe. Denn im Notfall bricht häufig Panik aus, was die Evakuierung verzögert und die Brandbekämpfung hindert. Hier kommen Brandschutzhelfer zum Einsatz und können insofern wertvolle Hilfe leisten.

Wie viele Brandschutzhelfer werden im Unternehmen benötigt?

Das Ergebnis sehen Sie direkt. Mit einer Anfrage erhalten Sie das zugehörige Angebot.

Im Schnitt sollten mindestens 5% der Mitarbeitenden zum Brandschutzhelfer ausgebildet sein.
Wir liefern Ihnen hier eine Berechnung, die Ihnen einen ersten Anhaltspunkt liefern soll. Bitte beachten Sie auch die Hinweise.

Wie viele Personen sind am Standort beschäftigt?


Wie viele Besucher sind zusätzlich anwesend?


Liegt eine erhöhte Brandgefährdung vor?

Anzahl berechneter Brandschutzhelfer

Die Anfrage ist für Sie kostenlos und unverbindlich.
Natürlich respektieren wir den Datenschutz und verwenden die angegebenen Daten ausschließlich, um ein individuelles Angebot zu erstellen.




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Wie wird die notwendige Anzahl an Brandschutzhelfern berechnet?

Typischerweise sollten infolge mindestens 5% Ihrer Mitarbeitenden die Brandschutzhelfer Ausbildung erhalten. Dies reicht allerdings nur, wenn eine angenommen normale Brandgefährdung nach ASR A2.2 vorliegt. Das obige Formular hilft Ihnen dementsprechend einzuschätzen, wie viele Brandschutzhelfer Sie ungefähr in Ihrem Unternehmen benötigen.

Bitte beachten Sie, dass die ermittelte Zahl jedoch nur einen ersten Anhaltspunkt liefert. 

Einen guten Einblick in die Thematik gibt die Schrift der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) für Brandschutzhelfer – Ausbildung und Befähigung (BGI/GUV-I 5182).

Laut Arbeitsstättenrichtlinie ASR 2.2 Punkt 7.3:

(1) “Der Arbeitgeber hat eine ausreichende Anzahl von Beschäftigten durch Unterweisung und Übung im Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen zur Bekämpfung von Entstehungsbränden vertraut zu machen.”

(2) “Die Anzahl von Brandschutzhelfern ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung. Ein Anteil von 5 % der Beschäftigten ist in der Regel ausreichend. Eine größere Anzahl von Brandschutzhelfern kann z. B. in Bereichen mit erhöhter Brandgefährdung, bei der Anwesenheit vieler Personen, Personen mit eingeschränkter Mobilität sowie bei großer räumlicher Ausdehnung der Arbeitsstätte erforderlich sein.” 

(3) “Bei der Anzahl der Brandschutzhelfer sind auch Schichtbetrieb und Abwesenheit einzelner Beschäftigter, z. B. Fortbildung, Urlaub und Krankheit, zu berücksichtigen.”

Diese Unterscheidung ermöglicht es derweil, den Arbeitsschutz besser auf die individuellen Begebenheiten und Bedürfnisse des Betriebs anzupassen. Denn in beispielsweise einer Chemiefabrik hat Feuer daher eine andere Bedeutung, als auf einem Parkplatz.

Die Einschätzung der Brandgefährdung richtet sich hierzu nach verschiedenen Faktoren. Generell gilt: Je höher die Brandgefahr, desto mehr Feuerlöscher werden benötigt. 

Auszug aus der ASR 2.2:

3.1 Brandgefährdung liegt vor, wenn brennbare Stoffe vorhanden sind und die
Möglichkeit für eine Brandentstehung besteht.

3.2 Normale Brandgefährdung liegt vor, wenn die Wahrscheinlichkeit einer Brandentstehung, die Geschwindigkeit der Brandausbreitung, die dabei frei werdenden Stoffe und die damit verbundene Gefährdung für Personen, Umwelt und Sachwerte vergleichbar sind mit den Bedingungen bei einer Büronutzung.

3.3 Erhöhte Brandgefährdung liegt vor, wenn

  • Entzündbare bzw. oxidierende Stoffe oder Gemische vorhanden sind,
  • Die örtlichen und betrieblichen Verhältnisse für eine Brandentstehung günstig sind,
  • In der Anfangsphase eines Brandes mit einer schnellen Brandausbreitung oder großen Rauchfreisetzung zu rechnen ist,
  • Arbeiten mit einer Brandgefährdung durchgeführt werden (z. B. Schweißen, Brennschneiden, Trennschleifen, Löten) oder Verfahren angewendet werden, bei denen eine Brandgefährdung besteht (z. B. Farbspritzen, Flammarbeiten) oder
  • Erhöhte Gefährdungen vorliegen, z. B. durch selbsterhitzungsfähige Stoffe oder Gemische, Stoffe der Brandklassen D und F, brennbare Stäube, extrem oder leicht entzündbare Flüssigkeiten oder entzündbare Gase.

Hinweis:
Die erhöhte Brandgefährdung im Sinne dieser ASR schließt die erhöhte und daher hohe Brandgefährdung nach der Technischen Regel für Gefahrstoffe TRGS 800 „Brandschutzmaßnahmen“ ein.

Die Brandgefährdung in Ihrem Unternehmen ist demnach vor allem von den dort vorhandenen Stoffen und Arbeiten abhängig.

  1. Verkauf, Handel, Lagerung
    • Lager mit extrem oder leicht entzündbaren bzw. leicht entflammbaren Stoffen oder Gemischen, z.B. Lacken, Lösungsmitteln, Holz, Schaumstoff oder Baumwolle

    • Speditionslager

    • Lager für Recycling- oder Sekundärbrennstoffe

    • Lager mit Sekundärbrennstoffen oder sonstigen brennbaren Materialien

    • Möbelausstellungen

    • Verkaufsräume mit erhöhten Brandgefährdungen, wie z. B. Heimwerker- oder Baumärkte

  1. Dienstleistung

    • Betriebe mit hohem Publikumsverkehr, wie beispielsweise Kinos, Diskotheken, Theater, Beherbergungsbetriebe, Pflegeheime und Krankenhäuser

    • Werkstätten

    • Technische und naturwissenschaftliche Bereiche in Bildungs- und Forschungseinrichtungen

    • Tank- und Tankfahrzeugreinigung

    • Wäschereien

    • Abfallsammelräume

  2.  Industrie

    • Herstellung von Möbeln, Spanplatten, Schaumstoff, Dachpappen etc.

    • Weberei, Spinnerei

    • Werkstätten

    • Metallverarbeitung

    • Verarbeitung von brennbaren Chemikalien

    • Produktion von Maschinen und Geräten

Wir empfehlen die Ausbildung in einem unserer offenen Brandschutzhelferkurse, diese finden folglich an verschiedenen Standorten in Deutschland statt. In der Standortübersicht können Sie hierzu den passenden Ort wählen.

Alternativ können Sie auch eine individuelle Schulung, mitunter exklusiv für ihr Unternehmen buchen . Diese findet daher bei Ihnen vor Ort statt.

Bei erhöhter Brandgefahr ist es dadurch empfehlenswert eine individuelle vor Ort Schulung für ihr Unternehmen zu buchen.

Die Berechnung der notwendigen Anzahl von Brandschutzhelfern ist ebenfalls online nicht eindeutig zu klären. Bitte beachten Sie, dass die ermittelte Zahl nur einen ersten Anhaltspunkt liefert.

Hierfür übernehmen wir keine Gewähr. Denn sehr spezifische oder außergewöhnliche Anforderungen können daher in dieser vereinfachten Übersicht nicht abgedeckt werden. Dafür stehen wir Ihnen jedoch auch telefonisch zur Verfügung.

Um betrieblicher Brandschutzhelfer zu werden, muss man zuerst bei der Brandschutzhelfer Ausbildung mitmachen. Diese besteht daher aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Hier lernen die Teilnehmenden daher alles Wichtige über die betriebliche Brandschutzorganisation, Brandgefahren im Betrieb und den richtigen Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen.

Welche Ausbildung muss absolviert werden?

Um betrieblicher Brandschutzhelfer zu werden, muss man lediglich die entsprechende Brandschutzhelfer-Ausbildung absolvieren. Am Ende dieser Schulung erhalten alle Teilnehmenden dann ein Zertifikat das sie als Brandschutzhelfer ausweist. Durch den Erwerb des Brandschutzhelfer-Zertifikats können Arbeitgebende nachweisen, dass ihre Mitarbeitenden über die notwendige Qualifikation verfügen, um im Brandschutz aktiv zu werden. Eine qualitativ hochwertige Ausbildung wird dazu von anerkannten Schulungsanbietern und Zertifizierungsstellen angeboten. Diese Zertifikate gelten in der Regel dann deutschlandweit, da die Inhalte und der Ablauf der Ausbildung in der Arbeitsstättenrichtlinie ASR A2.2 und der DGUV Information 205-023 verzeichnet sind.

Die Brandschutzhelfer-Ausbildung ist zumal in einen theoretischen und einen praktischen Teil unterteilt. Im Rahmen dieser Schulung werden daher den Teilnehmenden die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt, um im Brandfall angemessen reagieren zu können. Dies umfasst Themen wie z.B. Brandprävention, Brandbekämpfung und Evakuierungstechniken.

Diese Schulung und das Zertifikat haben jedoch eine Art Ablaufdatum. Denn die DGUV gibt außerdem vor, dass Brandschutzhelfer alle 2-5 Jahre ihr Wissen auffrischen müssen. So kann man sichergehen, dass sie geübt im Umgang mit dem Feuerlöscher bleiben und stets auf dem aktuellen Stand sind, was das theoretische Wissen angeht. Außerdem hilft die Wiederholung der Brandschutzhelfer-Ausbildung den Teilnehmenden, sich stärker ihrer Pflichten bewusst zu werden.

Vermittlung von Kenntnissen zur Erfüllung der Aufgaben als Brandschutzhelfer

Zur Vermittlung der notwendigen Kenntnisse besuchen daher Sie am Besten eine Schulung. Diese Schulung erhalten alle von der Geschäftsführung zuvor ernannten Brandschutzhelfer im Unternehmen. Dazu gehört ein theoretischer und ein praktischer Teil. Die Theorie soll den Teilnehmer daher grundlegendes Wissen über den Brandschutz lehren. Dazu gehören beispielsweise Brandgefahren im Betrieb, die einzuhaltenden Richtlinien, die verschiedenen Löschmittel und natürlich die Aufgaben der Brandschutzhelfer. Im praktischen Teil gilt es dann den Umgang mit dem Feuerlöscher zu trainieren. Dadurch sollen eventuelle Zweifel und Ängste beim Auslösen eines Löschers reduziert werden, sodass die Teilnehmer im Ernstfall wissen, wie sie zu handeln haben.

Diese Ausbildung ist gesetzlich vorgegeben, ebenso dessen Auffrischung alle zwei bis fünf Jahre. Somit kann man sicherstellen, dass alles dafür getan wird, um die Arbeitssicherheit so umfassend wie möglich zu erhalten. Wir bieten Ihnen mitunter  Ausbildungen zum Brandschutzhelfer in verschiedenen Formen an, perfekt auf Sie zugeschnitten. 

Welche Qualifikationen und Ausbildung benötigt ein betrieblicher Brandschutzhelfer?

Um als betrieblicher Brandschutzhelfer aktiv zu werden, muss man entsprechend zunächst die Brandschutzhelfer Ausbildung absolvieren. In dieser Schulung lernen die Teilnehmenden die Grundlagen des betrieblichen Brandschutzes, wie zum Beispiel das richtige Verhalten im Brandfall oder welche Brandgefahren es im Betrieb gibt. Außerdem lernen die Teilnehmenden wie sie den Feuerlöscher richtig einsetzen im Rahmen einer praktischen Übung. Je nach Schulungsanbieter kann diese Ausbildung daher einen halben bis ganzen Tag dauern.

Am Ende der Brandschutzhelfer Ausbildung erhält jeder zumal ein Teilnahmezertifikat. Durch dieses Zertifikat kann der Arbeitgeber nachweisen, dass er die Brandschutzhelfer Pflicht erfüllt und kommt zum Beispiel bei Gesprächen mit Versicherungen zum Einsatz.

Wie lange ist das Zertifikat gültig?

Am Ende der Brandschutzhelfer Ausbildung erhalten zudem Sie ein Zertifikat, das die Teilnahme bestätigt. Dieses Brandschutzhelfer Zertifikat ist zum Beispiel für Versicherungen oder bei Überprüfungen der Arbeitsschutz-Maßnahmen wichtig. Denn damit können Arbeitgeber beweisen, dass sie die Richtlinien befolgen. Das kann vor allem dann relevant werden, wenn es in Ihrem Betrieb doch zu einem Brand kommen sollte.

Laut der Arbeitsstättenrichtlinie ASR A2.2 muss die Brandschutzhelfer Ausbildung daher alle zwei bis fünf Jahre wiederholt werden. Zudem ist eine Auffrischung dieser Ausbildung gegebenenfalls nötig, wenn es enorme Veränderungen im Betrieb gibt. Dazu gehört zum Beispiel eine räumliche Expansion oder die Veränderung der Brandgefährdung durch zusätzliche Maschinen oder Produktionsschritte.

Wer kann zum Brandschutzhelfer ernannt werden?

Braucht man Vorkenntnisse um Brandschutzhelfer zu werden?

Um Brandschutzhelfer zu werden, sind hierzu keine fachlichen Vorkenntnisse erforderlich. Denn die Ausbildung zum Brandschutzhelfer ist darauf ausgelegt, das benötigte Wissen und die erforderlichen Fähigkeiten zu vermitteln. Alle Mitarbeitenden, die sich für den Brandschutz interessieren und bereit sind, die Ausbildung zu absolvieren, können also Brandschutzhelfer werden. Ob Sie sich dafür freiwillig melden können oder ob Ihr Arbeitgeber entscheidet, wer diese Ausbildung erhält, hängt jedoch von der individuellen Firmenpolitik ab.

Allerdings können je nach Ausbildungsanbieter gewisse Mindestvoraussetzungen wie ein bestimmtes Mindestalter oder eine gesundheitliche Eignung festgelegt sein. Daher ist es ratsam, sich bei den entsprechenden Schulungsanbietern auch über die genauen Voraussetzungen zu informieren.

Doch nun ist es auch natürlich möglich, dass es in Ihrem Unternehmen Menschen gibt, die schon Vorkenntnisse haben. In diesem Sinne ist es auch ohne die Brandschutzhelfer-Schulung möglich, diese Rolle einzunehmen. Das geht allerdings nur, wenn die Person eine feuerwehrtechnische Grundausbildung erfolgreich beendet hat und dementsprechend in der Feuerwehr aktiv ist. Denn in dieser Ausbildung werden auch die Inhalte der Brandschutzhelfer-Ausbildung vermittelt. Welche Themen daher genau abgedeckt werden müssen, kann man in der DGUV Information 205-023 nachlesen. Doch auch mit derartigen Kenntnissen müssen betriebliche Brandschutzhelfer unbedingt mit den individuellen Umständen in ihrem Unternehmen vertraut gemacht werden.

Bei welchen Mitarbeitenden empfiehlt sich die Ausbildung?

Es sollten also diejenigen Mitarbeitenden die Ausbildung zum Brandschutzhelfer durchführen, die zu Betriebszeiten anwesend sind und längerfristig Teil des Unternehmens bleiben. Dementsprechend eignen sich also vor allem Vollzeitkräfte. Deren genauer Job im Unternehmen ist dabei nicht wichtig, solange sie die Schulung absolvieren und die damit verbundenen Pflichten sie nicht beim Erfüllen anderer Rollen stören.

Außerdem ist sinnvoll Personen zu wählen, die ein gewisses Interesse and dieser Rolle zeigen, da somit die Wahrscheinlichkeit, dass sie die Schulung und ihre Aufgaben ernst nehmen, steigt. Auch Verantwortungsbewusstsein und gute Kommunikationsfähigkeit sind für die Rolle notwendig.

Welche Mitarbeitenden sollten nicht zu Brandschutzhelfern ausgebildet werden?

Grundsätzlich kann jeder Mitarbeitende Brandschutzhelfer werden. Es ist jedoch empfehlenswert, nur diejenigen Mitarbeitenden auszubilden, die längerfristig Teil des Unternehmens bleiben. Schließlich ist das Ausbilden im eigenen Unternehmen auch gleichzeitig eine Verpflichtung von Ressourcen. Daher ist es nicht zu empfehlen, Aushilfen oder temporäre Arbeitskräften diese Ausbildung zu geben.

Das liegt auch daran, dass das Ziel von Brandschutzhelfern im Betrieb ist, dass jederzeit jemand vor Ort ist, der im Falle eines Brandes einschreiten kann. Daher eignen sich also Teilzeitkräfte, Aushilfen oder auch Mitarbeitende, die aus dem Home Office arbeiten, nicht unbedingt für diese Rolle.

Wenn jedoch in Schichten gearbeitet wird, ist dies unter Umständen nicht zu vermeiden. Dann sollten aber mehr als 5% der Mitarbeitenden die Ausbildung erhalten.

Nach der Ausbildung  unterstützen sie auch bei der Brandbekämpfung von Entstehungsbränden und bei der Evakuierung zu assistieren. Deshalb ist es empfehlenswert, nur Mitarbeitenden ohne körperliche oder gesundheitliche Einschränkungen diese Aufgaben zu geben. Es ist nämlich auch die Aufgabe von Brandschutzhelfern den Personen, die derartig eingeschränkt sind, im Brandfall zu helfen und ihnen beim Verlassen des Gebäudes zu assistieren.

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Brandschutzhelfer - häufig gestellte Fragen

Brandschutzhelfer übernehmen eine wichtige Funktion innerhalb des Betriebs. Denn sie kümmern sich im Falle eines Brandes darum, dass schnell gehandelt wird. Dabei sind ihre Aufgaben vielfältig: sie kümmern sich um die sichere Evakuierung von anwesenden Personen, löschen im besten Fall Entstehungsbrände und stehen der Feuerwehr als Ansprechpartner zur Verfügung.

Abgesehen davon, dass es natürlich sinnvoll ist, Mitarbeitende für den Brandschutz zu sensibilisieren, ist eine derartige Ausbildung auch gesetzlich vorgeschrieben. So wird es im Arbeitsschutzgesetz §10, in der ASR A2.2 “Maßnahmen gegen Brände” und in der DGUV Information 205-023 (BGI/GUV-I 5182) vorgeschrieben.

Grundsätzlich ist von der ASR 2.2 vorgegeben, dass mindestens 5% der Mitarbeitenden die Brandschutzhelfer Ausbildung erhalten müssen. Allerdings müssen mehr Mitarbeitende zum Brandschutzhelfer ausgebildet werden, wenn Ihr Unternehmen:

  • eine erhöhte Brandgefährdung aufweist

  • eine große Fläche hat

  • Mitarbeitende beschäftigt, die eine eingeschränkte Mobilität vorweisen

Des Weiteren müssen Sie Schichtbetrieb und Abwesenheit einzelner Beschäftigter, beispielsweise durch Fortbildung, Urlaub, Krankheit und Personalwechsel berücksichtigen.

Wir haben mit unserem Kalkulator eine Berechnungshilfe für die Anzahl der betrieblichen Brandschutzhelfer geschaffen.

Bitte beachten Sie: Dies ist nur ein Anhaltspunkt.

Grundsätzlich kann jeder Mitarbeitende bei der Brandschutzhelfer Ausbildung mitmachen und Brandschutzhelfer werden. Lediglich bei gesundheitlichen Einschränkungen die die Person an den Aufgaben als Brandschutzhelfer hindern, ist dies natürlich nicht sinnvoll.

Zu empfehlen sind vor allem die Mitarbeitenden, die regelmäßig vor Ort im Betrieb sind und dort auch langfristig bleiben.

Laut der Unfallverhütungsvorschrift DGUV 1 sind Brandschutzhelfer in einem Unternehmen bereits ab einem Mitarbeiter gesetzlich vorgeschrieben. Jeder Betrieb in Deutschland braucht also eine Mindestanzahl an Brandschutzhelfern – egal um welche Betriebsform es sich handelt.

Als Richtwert und Mindestanzahl geben die entsprechenden Gesetzestexte 5% der Mitarbeitenden vor. Dieser Anteil kann sich aber abhängig von den Begebenheiten im Unternehmen erhöhen. 

Die für Ihren Betrieb benötigte Anzahl an Brandschutzhelfern können Sie der Gefährdungsbeurteilung entnehmen.

Grundsätzlich haben Brandschutzhelfer und Evakuierungshelfer einen ähnlichen Aufgabenbereich: sie kümmern sich (unter anderem) darum, anwesende Personen in Sicherheit zu bringen. Während ein Evakuierungshelfer diese Funktion in jeder Notsituation übernimmt, ist ein Brandschutzhelfer jedoch nur im Brandfall dafür zuständig.

Zudem sind speziell ausgebildete Evakuierungshelfer nicht gesetzlich vorgeschrieben. Deswegen sind sie in den meisten Betrieben, besonders in denen mit einer normalen Gefährdungsbeurteilung, nicht zusätzlich vorhanden. Brandschutzhelfer hingegen sind durchaus eine rechtliche Vorgabe für Betriebe.

Sowohl im Bereich Erste Hilfe als auch im Brandschutz ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass eine Mindestanzahl an Mitarbeitenden in diesen Bereichen besonders geschult sind. Als normale Größenordnung sollten jeweils 5% der Mitarbeitenden Brandschutzhelfer und Ersthelfer sein. Aber kann ein Mitarbeiter auch einfach für alles geschult werden?

Es spricht nichts dagegen, dass sich Brandschutzhelfer auch zu Evakuierungshelfern ausbilden lassen – und umgekehrt. Denn bei einem Notfall überschneiden sich die Aufgabenbereiche dieser beiden Schulungsbereiche. Anders sieht es allerdings in Kombination mit der Schulung zum Ersthelfer aus. Kommt es nämlich zu einem Notfall, in dem Brandschutzhelfer und Ersthelfer benötigt werden, kann eine Person nicht beiden Aufgaben gleichzeitig gerecht werden. Diesen Punkt sollten Sie bei der Benennung der zuständigen Mitarbeiter im Auge behalten. 

Welche Aufgaben und Pflichten hat man als Brandschutzhelfer?

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Die Aufgaben als Brandschutzhelfer liegen vor allem in der Unterstützung der im Betrieb anwesenden Personen. Das bedeutet, dass Brandschutzhelfer sowohl theoretisch, als auch praktisch dazu ausgebildet sind, im Falle eines Brandes richtig zu handeln. Dazu gehört das Verhalten bei einer Evakuierung, der Umgang mit dem Feuerlöscher und das Informieren der Mitarbeitenden.

Grundsätzlich haben Brandschutzhelfer im Betrieb eine unterstützende Funktion gegenüber dem Brandschutzbeauftragten. Während dieser den betrieblichen Brandschutz organisiert, müssen Sie als Brandschutzhelfer nur bereits bestehende Konzepte umsetzen und Ihren Kollegen bei Fragen oder Problemen helfen.

Der Brandschutzbeauftragte ist also eher für vorbeugende Maßnahmen zuständig. In diesem Bereich ist Ihre Unterstützung als Brandschutzhelfer insofern gefragt, dass Sie Ihre Kollegen über Brandschutzmaßnahmen informieren und über das richtige Verhalten im Brandfall aufklären. Ihr Einsatz kommt dann vor allem im tatsächlichen Falle eines Brandes.

Im Falle eines Brandes haben sie folgende Aufgaben:

  • Hilfe leisten bei einer Evakuierung

  • Einweisen der Feuerwehr

  • Bewegungseingeschränkten Personen im Gebäude helfen

  • Anwesenheitsliste führen und diese an der Sammelstelle überprüfen

  • Bekämpfung von Entstehungsbränden

Wie genau Sie diese Aufgaben erledigen können, lernen Sie in der Schulung zum Brandschutzhelfer.

Welche Pflichten und Verantwortungen hat man als Brandschutzhelfer?

Als Brandschutzhelfer übernimmt man wichtige Aufgaben und Verantwortlichkeiten im betrieblichen Brandschutz. Die Hauptaufgabe besteht darin, im Falle eines Brandes aktiv zu werden und wenn möglich den Brand in der Entstehungsphase zu löschen. Außerdem gehört zu ihrem Aufgabenfeld die Feuerwehr zu rufen und einzuweisen und den Anwesenden bei der Evakuierung zu helfen. Bei letzterem erhalten sie vor allem in größeren Firmen Unterstützung von Evakuierungshelfern.

Doch auch die regelmäßige Überprüfung von Brandschutzeinrichtungen gehört zum Aufgabenfeld der Brandschutzhelfer. Zudem unterstützt man bei der Sensibilisierung der Mitarbeiter für Brandschutzmaßnahmen und kann bei Fragen aufklären. Durch diese Aufgaben trägt der Brandschutzhelfer maßgeblich zur Sicherheit aller im Unternehmen bei und spielt eine entscheidende Rolle im Schadensfall.

Wie viele Brandschutzhelfer benötigt ein Betrieb?

Als Mindestanzahl zur Durchführung von Aufgaben als Brandschutzhelfer legt dementsprechend der Gesetzgeber hier 5% der Mitarbeitenden fest. Jedoch ist dieser Anteil relativ, da auch Ausfälle durch Urlaubstage, Krankheitsfälle und Elternzeit in Betracht gezogen werden müssen. Deswegen müssen Sie also die Anzahl betriebsspezifisch anpassen. Denn insbesondere in Schichtbetrieben kann bei nur 5% nicht garantiert werden, dass stets ein Brandschutzhelfer im Betrieb anwesend ist. Also muss man entweder bei der Planung genau darauf achten, oder von vornherein mehr Mitarbeitenden ausbilden.

Außerdem sollten Sie berücksichtigen, dass sich nicht nur betriebskundige Personen im Betrieb aufhalten können. Denn es ist möglich, dass beispielsweise auch Besucher, Lieferanten oder andere Dienstleister im Brandfall anwesend sind. Und diese haben dann wahrscheinlich nicht die nötige Orientierung, um sich automatisch zum nächstgelegenen Ausgang zu bewegen. Daher ist es auch notwendig, Fluchtwege entsprechend zu kennzeichnen. Mehr dazu finden Sie bei den Sicherheits- und Rettungszeichen.

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