Feuerlöscher, Zubehör und Erste-Hilfe kaufen

Berechnung Feuerlöscher (Hinweise auch im text)

Löscheinheiten dienen über die Grundlast nach qm zur Berechnung der Anzahl Pulver- oder Schaumlöscher. Dabei einfach Anzahl Löscheinheiten der Feuerlöscher addieren, bis Sie zur berechneten Zahl kommen.

Fettbrandlöscher: Menge des Speiseöls oder -fetts in Liter bestimmen. Rating “F” gibt Hinweis bei Löscher. “40F” löscht 40 Liter.

CO2-Löschern:  Pro 11qm Raumgröße max. 1kg Co2 einplanen.

Anzahl Ebenen im Betrieb?

Betriebsfläche in qm

(z.B. für den Außenbereich)

Erhöhte Brandgefährdung?

Notwendige Löscheinheiten

Schaum - Feuerlöscher

Pulver - Feuerlöscher

Fettbrand - Feuerlöscher

Kohlendioxid - Feuerlöscher

Metallbrand - Feuerlöscher

Wasser - Feuerlöscher

Filterung

Für wen gilt die Feuerlöscher Pflicht?

Gesetzlich sind nur Unternehmen dazu verpflichtet ihre Betriebs- und Geschäftsräume mit Feuerlöschern auszustatten. Die genaue Anzahl und Art legt die ASR 2.2. “Maßnahme gegen Brände” fest. Dabei spielt die Betriebsgröße und die Gefährdungsbeurteilung des Unternehmen eine Rolle. 

Für Privathaushalte und -personen hingegen herrscht die Feuerlöscherpflicht nicht. Doch gerade zu Hause entstehen statistisch gesehen mehr Brände als im betrieblichen Kontext. Unteranderem durch unachtsames Verhalten in der Küche oder  durch unsachgemäße Nutzung von elektronischen Geräten. Daher ist es nicht verkehrt einen Feuerlöscher für das Zuhause anzuschaffen. Denn die Kosten für einen Feuerlöscher sind überschaubar, aber erhöhen die Sicherheit in den eigenen vier Wänden enorm. 

Grundsätzlich ist die Anschaffung eines Feuerlöschers für jeden sinnvoll und empfehlenswert.  Denn im Falle eines Brandes können so Brandschäden minimiert und Menschenleben gerettet werden. 

Auch im Auto sollte das Thema Brandschutz nicht zu kurz kommen. Denn laut dem Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft entstehen jedes Jahr alleine 40.000 Fahrzeugbrände. Dabei können kleine Brände einfach und effektiv mit einem Feuerlöscher gelöscht werden.  Fürs Auto eignen sich vor allem die kleineren Feuerlöscher z.B. der 2kg Pulverlöscher.

Wartung und Zertifizierung von Feuerlöschern

Mit dem Kauf des Feuerlöschers kommt auch die regelmäßige Wartung hinzu. Gemäß der DIN 14406 müssen Feuerlöscher im Abstand von maximal 2 Jahren gewartet werden durch eine sachkundige Person. Allerdings gilt diese Regelung nur für Unternehmen. Empfehlenswert ist es aber für alle, da so sichergestellt wird, dass ein Feuerlöscher im Ernstfall funktionstüchtig ist.

In Deutschland muss jeder Feuerlöscher nach der DIN E3 zertifiziert sein. Ebenso muss sich auf jedem Feuerlöscher eine Prüfplakette mit den Wartungsfristen befinden. Natürlich sind alle unsere angebotenen Feuerlöscher nach den deutschen Sicherheitsstandards geprüft und zertifiziert. 

WIe viele Feuerlöscher werden im Betrieb benötigt?

Die Art und die Anzahl der Feuerlöscher wird in der Arbeitsstättenrichtlinie 2.2. festgelegt. Dafür spielen zwei Informationen eine wichtige Rolle – die Gesamtfläche des Unternehmens und die Gefährdungsbeurteilung. Dabei werden im Unternehmen, Räume und Flächen in unterschiedliche Brandabschnitte eingeteilt. Denn je nach Quadratmetergröße des Brandabschnitts, ist eine bestimme Anzahl an Löschmitteleinheiten, abgekürzt LE erforderlich. Jedem Feuerlöscher wird je nach Art und Größe, eine bestimmte Anzahl von Löscheinheiten zugeordnet. Beim Feuerlöscher kaufen, sollten Sie daher unbedingt auf die LE achten. 

Hier ist eine Übersicht über die benötigten LE pro Quadratmeter, wenn man von einer normalen Brandgefährdung ausgeht. 

Übersicht Löschmitteleinheiten für den Feuerlöscher Kauf

Wie viele Feuerlöscher benötige ich bei einer erhöhten Brandgefährdung?

Die Gefährdungsbeurteilung ermittelt, ob im Betrieb eine normale oder erhöhte Brandgefährdung vorliegt. Eine erhöhte Brandgefährdung liegt vor, wenn sich im Betrieb z.B. viele entzündbare Materialien befinden oder Arbeiten mit einer Feuergefahr durchgeführt werden beispielsweise Schweißen, Trennschleifen oder Löten. Wenn dies der Fall ist, muss man zusätzliche Brandschutzmaßnahmen ergreifen. Da so die Betriebssicherheit gewährleistet werden kann. Eine Maßnahme ist beispielsweise die Verdopplung der Feuerlöscher bzw. der Löscheinheiten. 

Falls Sie Ihren Bedarf noch nicht kennen, können Sie den mithilfe des Brandschutz-Zentrale Kalkulator berechnen. 

Warum sind Brandklassen wichtig?

Die DIN E2 kategorisiert die Feuerlöscher nach verschiedenen Brandklassen. Dabei repräsentiert jede Brandklasse eine bestimmte Stoffeigenschaft. Dies ist wichtig da jeder Stoff anders auf einen Brand reagiert. Somit werden Stoffe in Brandklassen zusammengefasst, damit man auch zum richtigen Löschmittel greifen kann.

Handelt es sich beispielsweise um einen Fettbrand ist Wasserfeuerlöscher nicht geeignet. Denn im schlimmsten Fall führt dies zu einer Fettexplosion! Da eignet sich nur ein Feuerlöscher der mit der Brandklasse F gekennzeichnet ist. Deshalb sollten Sie beim Kauf eines Feuerlöschers auf die Kennzeichnung der Brandklassen achten. Damit Sie im Ernstfall zum richtigen Feuerlöscher greifen!

Übersicht der Brandklassen

Brandklasse
Stoffeigenschaft
Beispiele
Brandklasse A
Feste Stoffe, meist organischer Natur
Holz, Kunststoff (nichtschmelzend) Papier, Textilien,
Brandklasse B
Flüssige und flüssigwerdende Stoffe
Benzin, Lösungmittel, Öl
Brandklasse C
Gasförmige Stoffe
Erdgas,Wasserstoff
Brandklasse D
Brennbare Metalle
Aluminium, Magnesium
Brandklasse F
Brennbare Fette
pflanzliches Speiseöl/-fett, tierisches Speiseöl/-fett

Wie unterscheiden sich Feuerlöscher?

Feuerlöscher unterscheiden sich durch zwei wesentliche Merkmale – einmal durch die Bauart und einmal durch das Löschmittel. 

Bezüglich der Bauart gibt es den Dauerdrucklöscher und den Aufladelöscher. Wie der Name beim Dauerdrucklöscher schon verrät, steht dieser unter permanentem Druck, da sich Löschmittel und Druckgas im gleichen Behälter befinden. Der Aufladelöscher hingegen besteht aus zwei verschiedenen Behältern – der sichtbare rote Behälter mit dem Löschmittel und im Inneren ist eine kleinere Flasche mit Treibgas. 

Welcher Feuerlöscher für welche Brandklasse?

Da jeder Stoff bei einem Brand anders reagiert, muss es auch unterschiedliche Löschmittel geben. Beispielsweise eignet sich bei einem Fettbrand keinesfalls ein Wasserfeuerlöscher. Denn durch die Reaktion entsteht im schlimmsten Fall eine Fettexplosion. Deshalb sollten Sie beim Feuerlöscher Kauf vor allem auf die Brandklassen achten!

Hier finden Sie eine Übersicht mit den 6 gängigsten Löschmitteln und dessen Brandklassen, Eigenschaften und empfohlene Einsatzbereiche.

Feuerlöscher Brandklasse Eigenschaften Einsatzbereich
Pulver Feuerlöscher A,B,C hohe Löschkraft, günstige Anschaffungskosten, frostsicher bis zu -30°C Außenbereich z.B. Lager, Garage
Schaum Feuerlöscher A, B hohe Löschkraft, geringe Löschmittelschaden Innenbereiche z.B. Büroräume, Pausenräume, Zuhause
Wasser Feuerlöscher A schwache/mittlere Löschkraft, keine Löschmittelrückstände, umweltfreundlich Innenbereiche z.B. Büroräume, Pausenräume, Zuhause
Kohlendioxid Feuerlöscher B hohe Löschkraft, rückstandsfreie Löschung, keine Löschschäden Empfindliche Bereiche z.B. Serverräume
Metallbrand Feuerlöscher D hohe Löschkraft, frostsicher bis zu -30°C Industrie
Fettbrand Feuerlöscher A, B, F hohe Löschkraft Küche

Sind Dauerdruckfeuerlöscher oder Aufladefeuerlöscher besser?

Der Dauerdruckfeuerlöscher überzeugt durch seine einfache Bedienung und seiner günstigen Anschaffungskosten. Dieser hat aber den Nachteil, dass bei einer defekten Dichtung ein schleichender Druckmittelverlust eintreten kann. Deshalb sollte man beim Kauf darauf achten, dass man einen mit Manometer kauft. So kann man sicherstellen, dass der Löscher genug Druck hat. Zudem ist der Dauerdrucklöscher einfacher zu bedienen, da man das Treibgas nicht aktivieren muss mit einem zusätzlichen Schritt. 

Beim Aufladefeuerlöscher sind die Anschaffungskosten wesentlich höher als beim Dauerdrucklöscher. Dafür ist die Wartung günstiger und einfacher, da sich Fachbetriebe eine zweite Anfahrt sparen. Denn beim Dauerdrucklöscher muss 24h nach der Prüfung der Druck kontrolliert werden. Des Weiteren kann man ein Druckmittelverlust ausschließen, da sich das Treibgas in einem separaten Behälter befindet. Er hat auch eine etwas längere Lebensdauer als der Dauerdrucklöscher. Beim Aufladelöschder geht man von 25 Jahren aus, bei einem Dauerdruck von 20 Jahren. 

Zusammenfassend kann man sagen, dass beide Feuerlöscherarten den Brand gleich effektiv löschen. Allerdings punktet der Dauerdrucklöscher durch die einfache Handhabung und der günstigen Anschaffungskosten. Wenn man den Dauerdrucklöscher zentral wartet, sind auch die Wartungskosten nicht teurer als beim Aufladelöscher.

Wie benutzt man einen Feuerlöscher?

Je nach Bauart des Feuerlöschers – Aufladelöscher oder Dauerdrucklöscher – muss der Feuerlöscher auf unterschiedliche Weise ausgelöst werden.

Beim Aufladelöscher muss das separate Treibmittel erstmal aktiviert werden. Dafür wird der rote Push-Button oben auf dem Löscher gedrückt. Da beim Dauerdrucklöscher beide Stoffe im gleichen Behälter sind, muss nur der Sicherheitsstift entfernt werden. 

Jetzt wissen Sie wie man beide Feuerlöscher auslöst. Hier sind noch ein paar Tipps, wie sie einen Feuer im Ernstfall effektiv löschen können.

  • Immer mit der Windrichtung löschen 
  • Das Löschmittel auf die Glut zielen
  • Den Feuerlöscher in Stößen auslösen 
  • Je nach Brandgröße, sollten mehrere Feuerlöscher eingesetzt werden
  • Den Brandort nicht sofort verlassen, sondern Rückzündungen abwarten. Deshalb immer einen Feuerlöscher parat halten! 

Wie muss der Feuerlöscher positioniert sein?

  • Sichtbare positionieren, sodass ihn jeder im Raum finden kann.
  • Griffhöhe sollte zwischen 80 cm und 120 cm liegen. 
  • Laufweg zum nächsten Feuerlöscher darf max. 20 Meter betragen. Bei erhöhter Brandgefahr sogar nur 10 Meter!
  • Feuerlöscher vor Umwelteinflüssen und Witterungen schützen z.B. durch eine Schutzhaube oder einen Feuerlöscherkasten. 
  • Kennzeichnung des Feuerlöscher durch das rote Hinweisschild 

Feuerlöscher, Zubehör und Erste-Hilfe kaufen

Berechnung Feuerlöscher (Hinweise auch im text)

Löscheinheiten dienen zur Berechnung der Grundlast nach qm. für die Anzahl der Pulver- oder Schaumlöscher. Dabei einfach Anzahl Löscheinheiten der Feuerlöscher addieren, bis Sie zur berechneten Zahl kommen.

Fettbrandlöscher: Menge des Speiseöls oder -fetts in Liter bestimmen. Rating “F” gibt Hinweis bei Löscher. “40F” löscht 40 Liter.

CO2-Löschern:  Pro 11qm Raumgröße max. 1kg Co2 einplanen.

Anzahl Ebenen im Betrieb?

Betriebsfläche in qm

(z.B. für den Außenbereich)

Erhöhte Brandgefährdung?

Löscheinheiten

Schaum - Feuerlöscher

Pulver - Feuerlöscher

Fettbrand - Feuerlöscher

Kohlendioxid - Feuerlöscher

Metallbrand - Feuerlöscher

Wasser - Feuerlöscher