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Ausbildung zum Sicherheitsbeauftragten: Wie oft sollte aufgefrischt werden?

Ein SiBe nimmt nach seiner Sicherheitsbeauftragter-Schulung eine wichtige Position in Unternehmen und Organisationen ein, denn er kümmert sich um die Sicherheit von Mitarbeitenden, Betriebsstätten und Prozessen. Seine Bestellung ist gesetzlich vorgeschrieben, um sicherzustellen, dass Arbeitnehmer vor Gefahren geschützt und Unfälle vermieden werden.

Doch wie oft müssen die Inhalte wiederholt werden? Alles Wichtige erfahren Sie hier.

Sicherheitsbeauftragter Schulung: Wie oft sollte man auffrischen?

Warum ist die Ausbildung zum Sicherheitsbeauftragten wichtig?

Die gesetzliche Verpflichtung sieht vor, dass Arbeitgeber ab dem 21. Mitarbeitenden mindestens einen SiBe ausbilden müssen. Denn unabhängig von der Betriebsform hat jeder Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht für seine Mitarbeitenden und muss sie dementsprechend vor Unfällen schützen. SiBe unterstützen den Arbeitgeber dabei, diese Pflicht zu erfüllen. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung DGUV Vorschrift 1 und das Sozialgesetzbuch § 22 SGB VII geben vor, dass dafür die Ausbildung notwendig ist.

Wie oft muss die Sicherheitsbauftragter-Ausbildung aufgefrischt werden?

Gesetzlich sind keine Fortbildungen vorgeschrieben. Die DGUV empfiehlt jedoch, spätestens alle drei Jahre einen Auffrischungskurs zu absolvieren. So wird sichergestellt, dass Kenntnisse und Fähigkeiten auf dem aktuellen Stand bleiben und die Anforderungen an Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit weiterhin erfüllt werden. Nur so ist sichergestellt, dass sie weiterhin optimal arbeiten und über alle relevanten Neuerungen in der Betriebssicherheitsverordnung sowie der Arbeitsstättenverordnung informiert sind.

Als Fortbildungen können bereits ausgebildete Mitarbeitende auch den Kurs zur Erstschulung besuchen. Die Sicherheitsbeauftragter-Schulung dient gleichzeitig als Fortbildung. Nach erfolgreicher Teilnahme an der Schulung erhalten die Teilnehmenden zudem ein Zertifikat als Nachweis ihrer Qualifikation. 

Warum ist eine Fortbildung sinnvoll?

Es empfiehlt sich, regelmäßig eine Fortbildung durchzuführen, da die rechtlichen Vorgaben zum Arbeitsschutz regelmäßig erneuert und überarbeitet werden. Diese Informationen sollen die Sicherheitsbeauftragten natürlich erhalten und ihr Wissen somit auf den neusten Stand bringen.

Der Arbeitgeber muss auch auf starke Personalfluktuation achten und reagieren. Wenn SiBe das Unternehmen verlassen, müssen dementsprechend neue ausgebildet werden.

Darüber hinaus können Mitarbeitende auch weitere Schulungen im Bereich der betrieblichen Sicherheit absolvieren, die für das Unternehmen sinnvoll sein könnten, beispielsweise zum Ersthelfer oder Brandschutzhelfer.

Welche Inhalte werden in der Schulung vermittelt?

Die Schulung vermittelt die Grundlagen des Arbeitsschutzes, darunter die Aufgaben und die Rechtslage. Anschließend werden diese Grundlagen vertieft, indem die Entstehung von Arbeitsunfällen thematisiert wird. Am Ende gibt es auch noch einen Praxisbezug, in dem die Thematik der Betriebsanweisungen und die Gefährdungsbeurteilung vertieft werden.

Durch die Schulungsinhalte sollen die Teilnehmer in der Lage sein, potenzielle Gefahren zu erkennen, Risiken zu minimieren, Sicherheitsrichtlinien umzusetzen und im Falle von sicherheitsrelevanten Situationen angemessen zu handeln. Ziel ist es, eine sicherere Arbeitsumgebung zu schaffen, Arbeitsunfälle zu reduzieren, die Einhaltung von Vorschriften sicherzustellen und das Sicherheitsbewusstsein unter den Mitarbeitern zu stärken.

Die Ausbildung bei der brandschutzzentrale findet komplett digital statt und teilt sich auf in eine Live-Einheit und eine Selbstlerneinheit, die im Vorfeld eigenständig erarbeitet wird. 

Fazit

Durch die SiBe-Ausbildung im Betrieb gehen Arbeitgeber ihrer Fürsorgepflicht nach und erfüllen einen wichtigen Teil des Arbeitsschutzes. Im Rahmen dieser Schulung lernen die Teilnehmenden Wichtiges über die Grundlagen des Arbeitsschutzes und die rechtlichen Grundlagen. Eine Auffrischung oder Fortbildung muss dabei gesetzlich nicht erfolgen, wird aber von der DGUV empfohlen.

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