Feuerlöscher kaufen

Feuerlöscher kaufen leicht gemacht

Worauf sollte beim Kauf eines Feuerlöschers geachtet werden?

Feuerlöscher sind ein elementarer Bestandteil des vorbeugenden Brandschutzes, insbesondere im gewerblichen Kontext. Bereits bei der Anschaffung ist es wichtig, die richtige Auswahl zu treffen. Dabei sollten einige wichtige Punkte beachtet werden.

Ganz wichtig: Die regelmäßige Wartung des Feuerlöschers gehört fest dazu. Denn es reicht nicht aus, den Feuerlöscher nur zu kaufen. Man muss den Löscher auch alle zwei Jahre prüfen lassen. Schließlich soll er im Fall der Fälle auch einsatzbereit sein. Alle relevanten Informationen zur Wartung und Entsorgung eines Feuerlöschers haben wir auf unserer Website für Sie zusammengefasst. 

Bevor man Feuerlöscher kauft, sollte man sich über die wesentlichen Unterschiede zwischen den verschiedenen Feuerlöschern im Klaren sein. Diese liegen einmal

Die jeweiligen Eigenschaften haben Auswirkungen auf den Löscherfolg und die Technik beim Auslösen. Feuerlöscher müssen perfekt auf die Gegebenheiten in Ihrem Betrieb angepasst sein. 

Exkurs: Wie Müssen Feuerlöscher geprüft werden?

Mit dem Kauf des Feuerlöschers kommt auch die regelmäßige Wartung hinzu. Gemäß der DIN 14406 müssen Feuerlöscher im Abstand von maximal 2 Jahren gewartet werden durch eine sachkundige Person. Allerdings gilt diese Regelung nur für Unternehmen. Empfehlenswert ist es aber für alle, da so sichergestellt wird, dass ein Feuerlöscher im Ernstfall funktionstüchtig ist.

In Deutschland muss jeder Feuerlöscher nach der DIN E3 zertifiziert sein. Ebenso muss sich auf jedem Feuerlöscher eine Prüfplakette mit den Wartungsfristen befinden. Natürlich sind alle unsere angebotenen Feuerlöscher nach den deutschen Sicherheitsstandards geprüft und zertifiziert. 

Technische Unterschiede

Bezüglich der Bauart gibt es den Dauerdrucklöscher und den Aufladelöscher. Wie der Name beim Dauerdrucklöscher schon verrät, steht dieser unter permanentem Druck, da sich Löschmittel und Druckgas im gleichen Behälter befinden.

Der Aufladelöscher hingegen besteht aus zwei verschiedenen Behältern – der sichtbare rote Behälter mit dem Löschmittel und im Inneren ist eine kleinere Flasche mit Treibgas. 

Sind Dauerdruck- oder Aufladelöscher besser?

Der Dauerdruckfeuerlöscher überzeugt durch seine einfache Bedienung und seiner günstigen Anschaffungskosten. Dieser hat aber den Nachteil, dass bei einer defekten Dichtung ein schleichender Druckmittelverlust eintreten kann. Deshalb sollte man beim Kauf darauf achten, dass man einen mit Manometer kauft. So kann man sicherstellen, dass der Löscher genug Druck hat. Zudem ist der Dauerdrucklöscher einfacher zu bedienen, da man das Treibgas nicht mit einem zusätzlichen Schritt aktivieren muss. 

Beim Aufladefeuerlöscher sind die Anschaffungskosten wesentlich höher als beim Dauerdrucklöscher. Dafür ist die Wartung etwas einfacher. Schließlich spart sich der Fachbetrieb eine zweite Anfahrt. Denn beim Dauerdrucklöscher muss 24 Stunden nach der Wartung der Druck kontrolliert werden. Desweiteren kann ein Druckmittelverlust beim Aufladefeuerlöscher nahezu ausgeschlossen werden. Immerhin befindet sich das Treibgas in einem separaten Behälter. Er hat auch eine etwas längere Lebensdauer als der Dauerdrucklöscher. Beim Aufladelöscher geht man von 25 Jahren aus, bei einem Dauerdruck von 20 Jahren. 

Zusammenfassend kann man sagen, dass beide Feuerlöscherarten den Brand gleich effektiv löschen. Allerdings punktet der Dauerdrucklöscher durch die einfache Handhabung und der günstigen Anschaffungskosten. Wenn man den Dauerdrucklöscher zentral wartet, sind auch die Wartungskosten nicht teurer als beim Aufladelöscher

Welches Löschmittel eignet sich für welchen Einsatz?

Beim Feuerlöscher kaufen müssen für unterschiedliche Brandstoffe unterschiedliche Löschmittel gewählt werden. Bitte bedenken Sie vor dem Kauf eines Feuerlöschers, dass ein falsches Löschmittel den Brand gegebenenfalls verschlimmern kann. Das geläufigste Beispiel ist der Fettbrand, der keinesfalls mit Wasser löschbar ist. Dies führt nämlich zu einer Fettexplosion. Um die unterschiedlichen Brandstoffe voneinander unterscheiden zu können, werden sie in die Brandklassen A,B,C,D und F unterteilt. Im Folgenden klären wir Sie über die verschiedenen Löschmittel und ihre Einsatzbereiche auf, eine ausführliche Beschreibung zu den Brandklassen finden Sie hier.

Das Löschmittel besteht aus einem Schaum- und Wassergemisch, das den Brand erstickt und gleichzeitig kühlt. Dadurch lassen sich Brände der Brandklasse A und B effektiv mit dem Schaumlöscher löschen. Der Schaum lässt sich einfach entfernen und es bleiben keine Löschrückstände. Dadurch eignet er sich ideal für alle Innenbereiche, beispielsweise für Büros, Praxen oder auch Wohnungen.

Auch ABC-Löscher genannt, da er die Brandklassen A, B und C abdeckt. Daher ist er universell einsetzbar für feste, flüssige und gasförmige Stoffe. Das Löschpulver hinterlässt allerdings enorme Löschschäden, denn das feine Pulver lässt sich nur schwer entfernen. Ebenso kann das salzhaltige Löschmittel in Kombination mit Luftfeuchtigkeit dazu führen, dass Elektrogeräte korrodieren. Daher empfehlen wir, den Feuerlöscher nur für den Außenbereich zu kaufen und einzusetzen.

Dieser ist der einzige Feuerlöscher, der sich für die Brandklasse F eignet. Das heißt für brennende Speiseöle und -fette. Es handelt sich hierbei um einen Schaumlöscher mit einem Spezialschaum, deshalb ist er auch für die Brandklassen A und B geeignet. Jeder Betrieb mit einer Küche sollte mit einem Fettbrand-Feuerlöscher ausgestattet sein. 

Das Löschmittel besteht aus reinem Kohlendioxid. Dieses verdrängt den Sauerstoff in der Luft, wodurch die Flamme erstickt wird. CO2 -Feuerlöscher eignen sich durch ihre rückstandsfreie Löschung vor allem für Brände in Serverräumen oder an elektrischen Anlagen.

Der Wasserlöscher besteht hauptsächlich aus Wasser mit einem geringen Anteil an Tensiden. Dadurch ist er mit Abstand der umweltfreundlichste Feuerlöscher. Allerdings ist er nur für die Brandklasse A geeignet und findet somit selten Einsatz. Daher empfehlen wir, lieber auf den Schaumlöscher zurückzugreifen, da dieser zusätzlich auch noch die Brandklasse B mit abdeckt. 

Dieser Feuerlöscher wird nur bei der Brandklasse D gebraucht. Diese kommt nur im Handwerk oder in der Industrie vor. Das Löschmittel besteht aus einem speziellen Salzgemisch, auch Metallbrandpulver genannt. Für Industrie und Handwerksbetriebe ist der Metallbrandlöscher unerlässlich.

Feuerlöscher inklusive Wartung und Service

Brandklassen

Warum sind Brandklassen wichtig?

Die DIN E2 kategorisiert die Feuerlöscher nach verschiedenen Brandklassen. Dabei repräsentiert jede Brandklasse eine bestimmte Stoffeigenschaft. Dies ist wichtig da jeder Stoff anders auf einen Brand reagiert. Somit werden Stoffe in Brandklassen zusammengefasst, damit man auch zum richtigen Löschmittel greifen kann.

Handelt es sich beispielsweise um einen Fettbrand ist Wasserfeuerlöscher nicht geeignet. Denn im schlimmsten Fall führt dies zu einer Fettexplosion! Da eignet sich nur ein Feuerlöscher der mit der Brandklasse F gekennzeichnet ist. Deshalb sollten Sie beim Kauf eines Feuerlöschers auf die Kennzeichnung der Brandklassen achten. Damit Sie im Ernstfall zum richtigen Feuerlöscher greifen!

Welcher Feuerlöscher für welche Brandklasse?

Da jeder Stoff bei einem Brand anders reagiert, muss es auch unterschiedliche Löschmittel geben. Ein typisches Beispiel: Bei einem Fettbrand sollte keinesfalls ein Wasserfeuerlöscher eingesetzt werden. Hierbei wird durch die Reaktion im schlimmsten Fall eine Fettexplosion ausgelöst. Deshalb sollten Sie beim Feuerlöscher Kauf vor allem auf die Brandklassen achten!

Das ist insbesondere bei Elektrobränden, Metall oder Speisefetten der Fall. Die verschiedenen Stoffe sind in sogenannte Brandklassen unterteilt. Demnach sind verschiedene Löschmittel auch für verschiedene Brandklassen geeignet.

Hier finden Sie eine Übersicht mit den 6 gängigsten Löschmitteln und dessen Brandklassen, Eigenschaften und empfohlene Einsatzbereiche.

Löscher Brandklasse Eigenschaften Einsatzbereich
Pulver-Feuerlöscher A,B,C hohe Löschkraft, günstige Anschaffungskosten, frostsicher bis zu -30°C Außenbereich z.B. Lager, Garage
Schaum-Feuerlöscher A, B hohe Löschkraft, geringe Löschmittelschaden Innenbereiche z.B. Büroräume, Pausenräume, Zuhause
Wasser-Feuerlöscher A schwache/mittlere Löschkraft, keine Löschmittelrückstände, umweltfreundlich Innenbereiche z.B. Büroräume, Pausenräume, Zuhause
CO2-Feuerlöscher B hohe Löschkraft, rückstandsfreie Löschung, keine Löschschäden Empfindliche Bereiche z.B. Serverräume
Metallbrand-Feuerlöscher D hohe Löschkraft, frostsicher bis zu -30°C Industrie
Fettbrand-Feuerlöscher A, B, F hohe Löschkraft Küche

Feuerlöscher-Bedarf berechnen

WIe viele Feuerlöscher werden im Betrieb benötigt?

Die Art und die Anzahl der Feuerlöscher wird in der Arbeitsstättenrichtlinie 2.2. festgelegt. Dabei spielen zwei Informationen eine wichtige Rolle:

  • die Gesamtfläche des Unternehmens und
  • die Gefährdungsbeurteilung.

Dabei werden im Unternehmen, Räume und Flächen in unterschiedliche Brandabschnitte eingeteilt. Denn je nach Quadratmetergröße des Brandabschnitts, ist eine bestimme Anzahl an Löschmitteleinheiten, abgekürzt LE erforderlich. Jedem Feuerlöscher wird je nach Art und Größe, eine bestimmte Anzahl von Löscheinheiten zugeordnet. Also sollte bei der Anschaffung eines Feuerlöschers unbedingt auf die LE geachtet werden. 

Hier ist eine Übersicht über die benötigten LE pro Quadratmeter, wenn man von einer normalen Brandgefährdung ausgeht. 

Löschmitteleinheit (LE) Anzahl Löscher mit 10LE Einsatzbereich
50 6 1
100 9 1
200 12 2
300 15 2
400 18 2
500 21 3
600 24 3
700 27 3
800 30 3
900 33 4
1000 36 4
2000 60 6

Wie viele Feuerlöscher werden Bei erhöhter Brandgefährdung benötigt?

Die Gefährdungsbeurteilung ermittelt, ob im Betrieb eine normale oder erhöhte Brandgefährdung vorliegt. Demnach liegt eine erhöhte Brandgefährdung vor, wenn sich im Betrieb z.B. viele entzündbare Materialien befinden oder Arbeiten mit einer Feuergefahr durchgeführt werden beispielsweise Schweißen, Trennschleifen oder Löten. Wenn dies der Fall ist, muss man zusätzliche Brandschutzmaßnahmen ergreifen. Da so die Betriebssicherheit gewährleistet werden kann. Eine Maßnahme ist beispielsweise die Verdopplung der Feuerlöscher bzw. der Löscheinheiten. 

Falls Sie Ihren Bedarf noch nicht kennen, können Sie den mithilfe des Brandschutz-Zentrale Kalkulator berechnen. 

Berechnung der benötigten Anzahl Löscheinheiten

Löscheinheiten dienen über die Grundlast nach qm zur Berechnung der Anzahl Pulver- oder Schaumlöscher. Dabei einfach Anzahl Löscheinheiten der Feuerlöscher addieren, bis Sie zur berechneten Zahl kommen.

Fettbrandlöscher: Menge des Speiseöls oder -fetts in Liter bestimmen. Rating “F” gibt Hinweis bei Löscher. “40F” löscht 40 Liter.

CO2-Löschern:  Pro 11qm Raumgröße max. 1kg Co2 einplanen.

Anzahl Ebenen im Betrieb?

Betriebsfläche in qm

(z.B. für den Außenbereich)

Erhöhte Brandgefährdung?

Notwendige Löscheinheiten

Schaum - Feuerlöscher

Pulver - Feuerlöscher

Fettbrand - Feuerlöscher

Kohlendioxid - Feuerlöscher

Metallbrand - Feuerlöscher

Wasser - Feuerlöscher

Eine Alternative zum Kauf stellt die Miete dar.
Die Brandschutz-Zentrale bietet die Möglichkeit, Feuerlöscher im Mietmodell anzuschaffen. Der Vorteil gegenüber eines Kaufes besteht darin, dass Sie sich weder um den Erwerb im Baumarkt kümmern müssen, noch um die Wartung, welche alle zwei Jahre ansteht.
Die Miet-Feuerlöscher werden Ihnen ganz einfach und kontaktlos per Paketdienst geliefert. Alle zwei Jahren werden Ihre Feuerlöscher dann ausgetauscht und von uns gewartet. Auch das läuft kontaktlos und ohne Termine ab.
Ein weiterer Vorteil: Jeder Feuerlöscher fließt wieder in den Kreislauf zurück und muss nicht nach zwei Jahren “entsorgt” werden.

Sie haben weitere Fragen zu unserer Kauf-Alternative? Melden Sie sich gerne per E-Mail oder nutzen Sie unser Kontaktformular. Telefonisch erreichen Sie uns unter 0521 89880940.

WER MUSS FEUERLÖSCHER KAUFEN BZW. BESITZEN?

Feuerlöscher können nicht nur Sachschäden vermeiden, sondern auch Leben retten. Deswegen kann man generell sagen, dass ein Feuerlöscher an jedem Ort die Sicherheit enorm erhöht. Allerdings gilt die gesetzliche Feuerlöscherpflicht nur für Unternehmen und nicht für Privathaushalte. Doch gerade in den eigenen vier Wänden entstehen viele Brände, beispielsweise durch menschliches Fehlverhalten oder Fettbrände in der Küche. Die Investition eines Feuerlöschers lohnt sich also in jedem Fall!

Schon gewusst?

Es gibt zwei verschiedene Arten von Feuerlöschern, die sich im Aufbau unterscheiden: Dauerdruck- und Aufladelöscher.

Eine sichere Handhabung ist das A und o

Ob im Unternehmen oder im Privathaushalt, ein sicherer Umgang mit dem passenden Feuerlöscher ist essenziell, um Brände sicher zu löschen und potenzielle Gefahren vorzubeugen. Welche Punkte bei der Bedienung eines Feuerlöschers wichtig sind und was es unbedingt zu beachten gilt, haben wir umfangreich für Sie zusammengefasst.

Im betrieblichen Kontext ist es sogar vorgeschrieben, das ein Teil der Mitarbeitenden im Unternehmen als Brandschutzhelfer:innen ausgebildet ist. Das ist wichtig, um im Ernstfall schnell und routiniert eingreifen zu können, bis die Feuerwehr zur Stelle ist. Um die Weiterbildung der Beschäftigten einfach und unkompliziert durchzuführen, bieten wir Schulungen auch vor Ort in Ihrem Betrieb an.