Exklusive Ausbildung zum Brandschutzhelfer

Durchführung einer Ausbildung zum Brandschutzhelfer zur Erfüllung

  • der Arbeitsstättenrichtlinie 2.2 (ASR2.2),
  • des §10 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und
  • der Unfallverhütungsvorschrift: “Grundsätze der Prevention” (BGV/GUV-V A1) §22 Abs 2. “Notfallmaßnahmen”.

Einblick in die praktische Unterweisung

Für die Ausbildung zum Brandschutzhelfer muss auch eine praktische Unterweisung im Rahmen einer Feuerlöschübung durchgeführt werden.

Schulungsinhalte

Organisation

Teilnehmer: max. 15 Teilnehmer. Es hat sich eine Anzahl von 10-15 Mitarbeitern pro Schulung bewährt.

Dauer: 1 Tag (8 Unterrichtseinheiten á 45 Min.) inkl. Praxis mit dem Feuerlöscher

Wann: Die Schulung wird exklusiv für Sie durchgeführt. Die Terminvergabe erfolgt individuell nur für ihr Unternehmen.

Wo: Der theoretische & der praktische Teil der Schulung wird bei Ihnen vor Ort durch unseren regionalen Partnerfachbetrieb oder die DEKRA-Akademie durchgeführt

Bitte beachten Sie: Im Aussenbereich wird bspw. eine Parkplatz für den praktischen Teil benötigt

Kosten:Angebot zum Festpreis einfach anfragen.

Im Anschluss: Dokumentation der durchgeführten Schulungen.

Hinweis zur aktuellen Lage infolge der Covid-19 Pandemie: Die Schulungen werden unter Einhaltung aller nötigen Hygienemaßnahmen durchgeführt. Landesabhängig kann es auch kurzfristig zu Terminverschiebungen in Abhängigkeit der aktuell geltenden Corona-Verordnung des Landes kommen.

Ziel

Ziel der Ausbildung sind der sichere Umgang mit und der Einsatz von Feuerlöscheinrichtungen zur Bekämpfung von Entstehungsbränden ohne Eigengefährdung und zur Sicherstellung des selbstständigen Verlassens (Flucht) der Beschäftigten.

Am Ende derSchulung haben Ihre Mitarbeiter folgende Fähigkeiten:

  • Ausgebildete Brandschutzhelfer, die im Erntsfall wissen was zu tun ist.
  • Maßnahmen zur Unfallverhütung
  • Verhalten im Brandall
  • Kenntnisse über Löschtechniken
  • sachgerechte Nutzung von Feuerlöschgeräten

Inhalt

Zum Ausbildungsinhalt gehören neben den Grundzügen des vorbeugenden Brandschutzes Kenntnisse über die betriebliche Brandschutzorganisation, die Funktions – und Wirkungsweise von Feuerlöscheinrichtungen. Außerdem werden die Teilnehmer über die Gefahren durch Brände und über das richtige Verhalten im Brandfall aufgeklärt.

Zum Ausbildungsinhalt gehören auch praktische Übungen im Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen.

Im Folgenden sind die wesentlichen Inhalte der Ausbildung stichwortartig aufgeführt.



Theoretische Fachkenntnisse

  • Grundzüge des Brandschutzes
    • Grundlagen der Verbrennung und der Vorgänge beim Löschen
    • häufige Brandursachen/Brandbeispiele, wie z. B. Tätigkeiten mit feuergefährlichen und brennbaren Stoffen
    • betriebsspezifische Brandgefahren/Zündquellen bezogen auch auf spezielle Produktionsabläufe
  • Betriebliche Brandschutzorganisation
    • Brandschutzordnung des Betriebes nach DIN 14096 „Brandschutzordnung – Regeln für das Erstellen und das Aushängen“
    • Alarmierungswege und -mittel
    • betriebsspezifische Brandschutzeinrichtungen
    • Sicherstellung des eigenen Fluchtweges
    • Sicherheitskennzeichnung nach ASR A1.3 „Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung“
  • Funktion und Wirkungsweise von Feuerlöschern
    • Brandklassen A, B, C, D und F
    • Wirkungsweise und Eignung von Löschmitteln
    • geeignete Feuerlöscheinrichtungen
    • Aufbau und Funktion der im Betrieb vorhandenen Feuerlöscheinrichtungen
    • Einsatzbereiche und Einsatzregeln von Feuerlöscheinrichtungen und Wandhydranten
  • Gefahren durch Brände
    • Gefährdungen durch Rauch und Atemgifte (z. B. durch Kohlenmonoxid)
    • thermische Gefährdungen (z. B. Wärmestrahlung)
    • mechanische Gefährdungen (z. B. durch herumfliegende Teile)
    • besondere betriebliche Risiken (z. B. Metallbrände, Fettbrände oder hohe Brandlasten)
  • Verhalten im Brandfall
    • Alarmierung
    • Bedienung der Feuerlöscheinrichtungen ohne Eigengefährdung
    • Sicherstellung der selbstständigen Flucht der Beschäftigten
    • ggf. besondere Aufgaben nach Brandschutzordnung Teil C (z. B. Ansprechpart- ner für die Feuerwehr)
    • Löschen von brennenden Personen

Praktische Fähigkeiten

  • Handhabung und Funktion, Auslösemechanismen von Feuerlöscheinrichtungen
  • Löschtaktik und eigene Grenzen der Brandbekämpfung (z. B. Situationseinschätzung, Vorgehensweise)
  • realitätsnahe Übung mit Feuerlöscheinrichtungen, z. B. Simulationsgeräte und –anlagen mit entsprechenden Aufbausätzen
  • Wirkungsweise und Leistungsfähigkeit der Feuerlöscheinrichtungen erfahren
  • betriebsspezifische Besonderheiten (z. B. elektrische Anlagen, Metallbrände, Fettbrände)
  • Einweisen (vertraut machen) in den betrieblichen Zuständigkeitsbereich
 
 
Diese Schulung sollte im Abstand von 3-5 Jahren wiederholt werden. Sollte es wesentliche Änderungen im Unternehmen während dieser Zeit geben lohnt sich eine kürzere Auffrischungszeit.
 
Die angebotenen Ausbildungen werden in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern oder der DEKRA-Akademie durchgeführt.
Ausbildungsinhalte entsprechend der Information "Brandschutzhelfer - Ausbildung und Befähigung" der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) BGI/GUV-I 5182

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Gesetzliche Grundlagen

Die Notwendigkeit nach Brandschutzhelfern ergibt sich aus: 

  • Arbeitsschutzgesetz(ArbSchG):
    § 10 Abs. 2 „Erste Hilfe und sonstige Notfallmaßnahmen“
  • Unfallverhütungsvorschrift:
    „Grundsätze der Prävention“ (BGV/GUV-V A1) § 22 Abs. 2 „Notfallmaßnahmen“
  • Laut Arbeitsstättenrichtlinie ASR 2.2 ist hierbei relevant

7.3 Brandschutzhelfer

(1) Der Arbeitgeber hat eine ausreichende Anzahl von Beschäftigten durch Unter- weisung und Übung im Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen zur Bekämpfung von Ent- stehungsbränden vertraut zu machen

(2) Die Anzahl von Brandschutzhelfern ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung. Ein Anteil von 5 % der Beschäftigten ist in der Regel ausreichend. Eine größere Anzahl von Brandschutzhelfern kann z. B. in Bereichen mit erhöhter Brandgefährdung, bei der Anwesenheit vieler Personen, Personen mit eingeschränkter Mobilität sowie bei großer räumlicher Ausdehnung der Arbeitsstätte erforderlich sein.

(3) Bei der Anzahl der Brandschutzhelfer sind auch Schichtbetrieb und Abwesenheit einzelner Beschäftigter, z. B. Fortbildung, Urlaub und Krankheit, zu berücksichtigen.

(4) Die Brandschutzhelfer sind im Hinblick auf ihre Aufgaben fachkundig zu unterweisen. Zum Unterweisungsinhalt gehören neben den Grundzügen des vorbeugenden Brandschutzes Kenntnisse über die betriebliche Brandschutzorganisation, die Funkti- ons- und Wirkungsweise von Feuerlöscheinrichtungen, die Gefahren durch Brände so- wie über das Verhalten im Brandfall.

(5) Praktische Übungen (Löschübungen) im Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen gehören zur fachkundigen Unterweisung der Brandschutzhelfer. Es wird empfohlen, die Unterweisung mit Übung in Abständen von 3 bis 5 Jahren zu wiederholen.